Elektronische Spuren im alltäglichen Leben von dir & mir

So lautete der Vortrag von FH-Prof. Dipl. Ing. Bernhard R. Fischer am 7. März 2013 auf der BeST in der Wiener Stadthalle.

Das Interesse war sichtlich groß an diesem Thema, das in der heutigen Welt der Vernetzung und Digitalisierung alle Menschen betrifft.

Bernhard R. Fischer streifte in seinem Vortrag quer durch das Dickicht der Netzwerke und die vielen Möglichkeiten, wo wir wissentlich oder unwissentlich „Abdrücke“ hinterlassen. Google, Facebook, Xing and Co. sind dabei nur die offensichtlichen Datensammler. Doch woran eher selten jemand denkt sind öffentliche Datenbanken und Firmendatenbanken, wie z. B. das Melderegister, Energieversorger, Versicherungen, Lebensmittelkonzerne, usw. „Alleine das Vorhandensein der Daten birgt schon große Gefahren“, so Fischer. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass immer wieder oft sehr sensible Daten "verloren" gegangen sind und das bei Organisationen, wo man es nicht erwarten würde.

Daten sind in der heutigen Zeit pures Kapital und damit steigt auch das Potential zum Missbrauch, wodurch IT-Security in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen und das Thema "Datensammeln" auch gesellschaftlich mehr Aufmerksamkeit bekommen wird und sollte.

Im Vortrag beleuchtete Bernhard R. Fischer auch andere Technologien und Projekte, die kritisch betrachtet werden sollten:Smartmeters, RFID, INDECT, ELGA, Vorratsdatenspeicherung und andere.

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