EPS-Studierende präsentierten ihre Projekte

Internationale Teams präsentieren ihre Projekte

Im European Project Semester setzen Studierende im Studiengang Medientechnik ihre Projektideen um; die Ergebnisse wurden nun präsentiert

Medientechnik-Studierende und Incomings widmeten ein Semester ausschließlich der Planung und Umsetzung ihrer Projekte. Am 22. Juni 2018, am Ende dieser intensiven Schaffensphase, präsentierten sie ihre Projektarbeiten in Kurzvorträgen auf Englisch ihren KollegInnen sowie dem Betreuerteam und erzählten von ihren Erfahrungen. Die Betreuer Michael Iber, Thomas Felberbauer, Markus Seidl und Reinhold Maxl kommentierten im Anschluss die Projektergebnisse und Präsentationen und gaben konstruktives Feedback.

Diversität im Projektsemester als Stärke nutzen

Insgesamt vier Teams, bunt zusammengewürfelt aus verschiedenen Nationen und Hochschulen, zeigten, wie fruchtbringend die Arbeit in internationalen Projektgruppen sein kann. In der Praxisphase im fünften oder sechsten Semester setzen die Studentinnen und Studenten des Studiengangs Medientechnik das bisher Gelernte in die Praxis um; in einem eigens vorgesehenen Projektsemester haben sie den Freiraum, den sie brauchen, um sich gänzlich einem Thema zu widmen, nämlich der Umsetzung ihrer eigenen Ideen. Und auch dieses Mal stellten sie eindrucksvoll unter Beweis, welches Potential in ihnen steckt.

EPS-Projekt Gruppenfoto

Dieses Jahr bestanden die Teams ausschließlich aus Studierenden, die sich für ein European Project Semester entschieden hatten. Hier haben Studentinnen und Studenten der FH St. Pölten die Chance, ihre Projekte zusammen mit Incomings und damit in englischer Sprache zu erarbeiten und umzusetzen. Die 15 Incomings im Sommersemester kamen aus den USA und Niederlanden, aus Frankreich, Tschechien, Belgien, Spanien, Rumänien, Großbritannien und Portugal.

Die Projekte der vier EPS-Teams

Das Betreuerteam zeigte sich zufrieden und beeindruckt vom Outcome des European Project Semesters. „Sowohl die eigenverantwortliche Arbeitsweise der Studierenden als auch die Qualität der Projektergebnisse und die erfolgreich umgesetzten Kooperationen mit in das Projekt eingebundenen Unternehmen und Institutionen zeigen, wie professionell unsere Studierenden ihr Know-how in die Praxis umsetzen“, fand Studiengangsleiter Alois Frotschnig lobende Worte für die Projektteams. Die Projekte selbst deckten ein breites Spektrum an Themen ab.

Projekt #1

Eine Gruppe Studierender, betreut von FH-Dozent Michael Iber, arbeitete drei Monate lang intensiv mit der Musikschule St. Pölten zusammen und begleitete sowohl die Proben als auch die insgesamt vier Aufführungen der MusikschülerInnen mit ihren Kameras. In ihrem Projekt „Interactive After Movie“ ging es darum, eine App zu entwickeln, die einerseits den Blick auf die Aufführung des Musicals „Der Kleine Tag” sowie auf die Arbeit hinter den Kulissen freigibt und andererseits die UserInnen in einem Onlinespiel fordert.

Herausgekommen sind eine wunderschön gestaltete Applikation, Unterhaltung vom Feinsten, ein lustiges Onlinespiel sowie tolle (und zuweilen auch berührende) Einblicke in die Arbeit der kleinen Stars. Ausprobieren kann man die Kindermusical-App ab sofort online.

EPS-Projekt1

Projekt #2

Einem ganz anderen Bereich, nämlich dem Auto, widmete sich ein weiteres Projektteam rund um Betreuer FH-Dozent Reinhold Maxl. Es erstellte ein Promotion Video für das Oscar Racing Team. Hochzufrieden mit den Projektergebnissen, wurden die drei Studierenden vom Auftraggeber sogar mit einem weiteren Video beauftragt, in dem sie die MitarbeiterInnen des Unternehmens in einem Team-Video präsentierten. Zeitlich gesehen eine große Herausforderung, die die Studierenden mit Bravour meisterten.

Auch hier stehen am Ende des Projekts zwei sehenswerte Videos, die beim Rollout eines neuen Autos bereits einem größeren Publikum präsentiert wurden.

EPS-Projekt2

Projekt #3

Mit den Worten „We are proud of our diversity“ eröffnete die dritte Gruppe ihre Projektpräsentation. Sie widmete sich in den letzten Monaten einem großen Zukunftsthema, der Luftverschmutzung. Mit einer mobilen Box, einem Prototyp, den die Studierenden entwickelt haben, lassen sich Daten zur Luftverschmutzung messen und sammeln und auf einer Karte darstellen. Mit ihrem Projekt nahmen sie erfolgreich an mehreren Wettbewerben, unter anderem startup campus und Berkeley Prize, teil, knüpften Kontakte zu interessierten Unternehmen und haben vor allem eines gelernt: Networking und laufendes Feedback von KundInnen sind unerlässlich, um ein erfolgreiches Produkt zu entwickeln.

FH-Dozent und Betreuer Thomas Felberbauer war sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit innerhalb des Teams und dem technischen Know-how, das die Studierenden erfolgreich angewandt haben.

EPS-Projekt3

Projekt #4

Das Projekt der letzten Gruppe, betreut von FH-Dozent Markus Seidl, ist im Bereich „Surface Computing“ angesiedelt. In Kooperation mit dem Stift Klosterneuburg und im Hinblick auf eine 2019 stattfindende Ausstellung mit dem Titel „Des Kaisers neuer Heiliger“ entwickelten die Studierenden eine App zum Babenberger Stammbaum, die es ermöglicht, mit dem sehr komplexen und detailreichen Bild zu interagieren. Mittels Touch Screen können MuseumsbesucherInnen Kunst intensiver begreifen; viele Funktionen, wie etwa Rotation, Zoom, Pop-ups, machen Ausstellungsbesuche so zum digitalen und multimedialen Erlebnis. Die Anwendung wurde bereits vor Ort getestet und fand großen Anklang.

EPS Klosterneuburg1

Jetzt teilen: