EPS-Studierende bei GW St. Pölten

EPS-Studierende zu Besuch bei GW St. Pölten

Incomings im Bachelor Smart Engineering erarbeiten smarte Lösungen für Produktionsbetriebe. Ein Ausflug in die Praxis brachte wertvolle Inputs

Sie kommen aus Frankreich, Portugal, den Niederlanden und aus Belgien. Als sechsköpfiges Team arbeiten die Incomings im Rahmen des European Project Semesters (EPS) im WS 2018/19 gemeinsam an dem Projekt "Smart Storage Box". Hilfreiche Einblicke in die Praxis und konstruktives Feedback zu ihrem Projekt erhielten sie kürzlich bei der Firma GW St. Pölten.

Bei den Projekten im Bachelor Studiengang Smart Engineering dreht sich alles um Industrie 4.0, das Internet der Dinge und gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen einer modernen industriellen Produktion. Eine Gruppe von EPS-Studierenden arbeitet in ihrem Projekt "Smart Storage Box" an Lösungen, wie der Produktionsprozess auf smarte Weise unterstützt werden kann.

Konkret geht es um die Konzeptionierung und Implementierung eines "smarten" Bauteilmagazins auf Basis der Kanban-Methode. Neben der automatischen Bauteil-Füllstandskontrolle der Behälter bietet das System den ArbeiterInnen auch eine aktive Unterstützung in der Produktion. Beispielsweise hilft es dabei, den richtigen Behälter schneller zu finden, und überwacht die Bauteilentnahme, um Fehler in der Montage frühzeitig zu erkennen.

Bedarfsanalyse vor Ort

Bei ihrem Vor-Ort-Besuch bei der Firma GW St. Pölten stellten die Studierenden nicht nur ihr Projekt vor und bekamen wertvolles Feedback, sie erhielten auch einen Einblick, wie ein integrativer Betrieb arbeitet, welche Projekte und Aufträge realisiert werden und wie aktuelle Produktionsprozesse gestaltet sind. Ebenfalls gab es dazu Diskussionsrunden, wie die Produktion durch die Einbindung neuer digitaler Lösungen optimiert und verbessert werden kann. Dabei wurden aktuelle Problemstellungen analysiert und Lösungsansätze diskutiert.

Was die EPS-Studierenden von ihrem Besuch bei der GW St. Pölten mitnehmen, ist ein besseres Verständnis für Produktionsabläufe sowie die brennenden Probleme in diesem Bereich. Und am wichtigsten: Sie erhielten Kenntnis der wahren Bedürfnisse von Produktionsbetrieben und konnten die Frage klären, welche Ansätze und Lösungen sich tatsächlich in der Praxis umsetzen lassen.

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