Erasmus+ Award 2019 für FH St. Pölten

Daniela Werka-Kreiml, Dozentin am Department Gesundheit, bei der Preisverleihung.

Projekt der Fachhochschule St. Pölten in der Kategorie strategische Partnerschaften ausgezeichnet.

Diätologinnen und Diätologen leisten mit ihren Ernährungstherapien einen wichtigen Beitrag zu Prävention, Therapie und Rehabilitation im Gesundheitsbereich. Doch Therapieansätze und Diagnosen in der Diätologie sind europaweit von Land zu Land unterschiedlich.

Onlinekurse und -vorlesungen

Das von der FH St. Pölten geleitete EU-Projekt IMPECD (Improvement of Education and Competences in Dietetics) entwickelte virtuelle Best-practice-Fallbeispiele für die Ernährungstherapie in Europa. Das Projektteam ging dabei anhand eines einheitlichen, mit den internationalen Partnerinnen und Partnern gemeinsam entwickelten, Prozessmodells vor.

Mittels eines international zugänglichen Onlinekurses („MOOC“ – Massive Open Online Course) können Diätologie-Studierende nun an virtuellen Patientinnen und Patienten trainieren. MOOCs sind offene Onlinekurse und -vorlesungen mit einer meist großen Anzahl an Teilnehmenden, die verstärkt von Hochschulen angeboten werden.

International und innovativ

Dozentinnen und Forscherinnen des Studiengangs Diätologie erstellten die Kurse gemeinsam mit den Hochschulen Antwerpen (B), Fulda (D), Groningen (NL) und Neubrandenburg (D). Insgesamt umfasst der Kurs neun verschiedene klinische Fallbeispiele. Er ist seit September 2018 unter impecd.fhstp.ac.at öffentlich zugänglich.

„Das Projekt zielt auf einen internationalen Austausch und die Qualitätssteigerung in der Ausbildung von Diätologinnen und Diätologen ab. Mit den offenen Onlinekursen können Studierende künftig länderübergreifend an den selben virtuellen Fallbeispielen trainieren und diese diskutieren“, erklärt Gabriele Karner, Leiterin des Studiengangs Diätologie an der FH St. Pölten. „Diese innovative Art der Wissensvermittlung fördert die Qualität in Studium und Beruf sowie den internationalen Austausch.“

„Um europäische Leitlinien für die Ernährungstherapie umsetzen zu können, mussten wir für das Projekt theoretisches Wissen in virtuelle Fallbeispiele umwandeln. Es freut mich, dass dieses spannende internationale Projekt nun ausgezeichnet wurde“, ergänzt Daniela Wewerka-Kreimel, FH-Dozentin im Studiengang Diätologie der FH St. Pölten, die die Fallbeispiele mitentwickelt und in Stellvertretung von Projektleiterin Alexandra Kolm den Preis entgegengenommen hat.

Das Projekt IMPECD wurde im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+ Strategic Partnership for Higher Education“ aus Mitteln der Europäischen Union finanziert.

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FH-Prof. Wewerka-Kreimel Daniela, MBA

FH-Prof. Daniela Wewerka-Kreimel, MBA

FH-Dozentin
Department Gesundheit