„Erfolg ist ein Prozess“ – FilmSpektakel erzählt

Ehemalige FH-Studenten erzählen über Erfolg

Die ehemaligen FH-Studenten Peter Jablonowski, Thomas Pöcksteiner und Lorenz Pritz sind als „FilmSpektakel“ mit ihrem Film „A Taste of New York“ zurzeit in aller Munde. Die Audiospur zum Film erstellte FH-Absolvent Alexander Clement.

„Den Grundstein für ihren Erfolg legten die Studenten bereits sehr früh im Studium. Mit ihrer Projektarbeit „Vienna Timelapse“ haben sie durch eine eigene zeitaufwendige Technik Zeitraffer-Kamerafahrten über weite Entfernungen ermöglicht“, so Medientechnik-Studiengangsleiter Alois Frotschnig.

„Die Studenten haben schon während ihres Studiums in ihren Projekten perfekt die angestrebte Kombination aus Gestaltung und technischer Umsetzung erkennen lassen, indem sie selbstgebautes und selbstprogrammiertes Equipment verwendet haben um ihre kreativen Ideen zum Leben zu erwecken“, sagt Franz Fidler, Studiengangsleiter des Masterstudiums Digitale Medientechnologien.

Interview mit Filmspektakel 

Trotz ihres engen Zeitplans haben sich die Teammitglieder bereit erklärt, ein paar Fragen zu beantworten und haben dabei unter anderem über die Schwierigkeiten beim Dreh in New York und ihre nächsten Projekte erzählt.

Was war das schwierigste beim Dreh von „A Taste of New York“?

Dadurch, dass wir uns das Projekt selbst erteilt haben und es kein Auftrag war, hatten wir niemanden, der uns bei der Organisation hilft. Wir waren eigentlich als ganz normale Touristen in der Stadt, hatten jedoch ungewöhnlich viel Equipment mit dabei. New York hat sehr strikte Regeln und Gesetze, was die Verwendung von Stativen oder generell Filmequipment betrifft. Die große Schwierigkeit war es also, gute Spots zu finden, an denen wir drehen konnten, ohne eine Drehgenehmigung beantragen zu müssen. Drehgenehmigungen haben zwei große Nachteile: Erstens sind sie extrem teuer in New York – man zahlt oft mehrere tausend Dollar für einen guten Spot auf einem Dach. Zweitens sind die Genehmigungen nur zu gewissen Zeiten gültig. Wir wollten jedoch so flexibel wie möglich bleiben und uns nicht an bestimmte Uhrzeiten binden, denn der schönste Spot bringt uns nichts, wenn das Wetter schlecht werden sollte und man plötzlich im strömenden Regen steht. 

Was würdet ihr derzeitigen Studierenden der Medientechnik und der Digitalen Medientechnologien raten, um in ihrer späteren Karriere erfolgreich zu werden? 

Das ist schwierig zu beantworten. Unsere Firma gibt es nun seit vier Jahren und wir konnten uns zu Beginn nie vorstellen, wo wir heute stehen werden. Wir glauben also nicht, dass Erfolg planbar ist. Erfolg ist ein Prozess, an dem man willensstark und dauerhaft arbeiten muss. Man braucht Durchhaltevermögen und muss sich immer wieder neue Ziele setzen. Wir haben uns von Beginn an immer wieder kleine Ziele bzw. Projekte gesetzt, an denen wir dann teilweise Tag und Nacht arbeiteten. War das Projekt fertig und das Ziel erreicht, überlegt man sich schon das nächste. Man lernt ja daraus und weiß, was man beim nächsten Mal besser oder anders machen kann. So wachsen dann mit der Zeit die eigenen Ansprüche und Projekte. 

Was macht Erfolg für euch aus?

Wie gesagt, ist für uns Erfolg ein Prozess. Der Weg ist das Ziel und dieser verläuft nicht immer geradlinig. Wenn man erfolgreich sein möchte, muss man Rückschläge verkraften und wieder aufstehen können. Willensstark an seinen Zielen arbeiten können, das ist Erfolg. 

Was sind eure nächsten Projekte?

Wir arbeiten momentan an sehr vielen Projekten gleichzeitig. Das sind meist Imagefilme für kleine und große Unternehmen oder Baudokumentationen. Mit irgendwas müssen wir ja auch unser Geld verdienen. Man kennt uns hauptsächlich nur von unseren Zeitrafferfilmen auf Vimeo oder YouTube. Das sind aber nur „Spaßprojekte“, die uns aber dann natürlich zu bezahlten Aufträgen führen. Die „A Taste of …“ -Serie wird aber auf jeden Fall fortgeführt und die nächste Episode ist schon abgedreht. Hinweise, wohin es uns verschlagen hat, findet man auf unserer Facebook Seite.

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