Erste Alumni der Gesundheits- und Krankenpflege

Gruppenfoto Sponsion

Kürzlich schlossen die ersten Studierenden das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH St. Pölten ab

Im Rahmen einer akademischen Abschlussfeier nahmen diese Woche die ersten 38 Absolventinnen und Absolventen des Bachelor Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege an der FH St. Pölten ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Einige von ihnen absolvierten zusätzlich den Lehrgang „Präklinische Versorgung und Pflege“ und sind damit berechtigt, als Notfalls- oder RettungssanitäterInnen zu arbeiten. Zuvor wurden die Absolventinnen und Absolventen im Rahmen einer „Pinning and Bridging Ceremony“ offiziell in die Arbeitswelt verabschiedet, während die neuen Erstsemestrigen an der FH St. Pölten willkommen geheißen wurden.

Erstmalige Verleihung von „Nursing Pins“ in Österreich

Bei der „Bridging and Pinning Ceremony“ wurde Mitte September erstmalig in Österreich ein Nursing Pin (traditionell als „Diplombrosche“ bekannt) in einem Studiengang für Gesundheits- und Krankenpflege verliehen. Die „Pinning“-Tradition stammt aus der Zeit von Florence Nightingale, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege, die der Geschichte nach für ihren Einsatz als Pflegeperson im Krimkrieg eine Brosche von Queen Victoria verliehen bekam.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege an der FH St. Pölten wurden mit der Verleihung der „Pins“ geehrt und in die Arbeitswelt verabschiedet. Der Pin wurde von den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs gemeinsam entworfen und verbildlicht die Geschichte von Florence Nightingale, den Bezug zu Österreich, zur FH St. Pölten und der Pflege im Allgemeinen.

Verabschiedung und Begrüßung in einer Zeremonie

Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem das sogenannte „Bridging“ statt, die offizielle Begrüßung der neuen Studierenden, die mit September 2018 ihr Studium der Gesundheits- und Krankenpflege aufnahmen. Sie bekamen als Willkommensgeste eine Rose überreicht, angelehnt an die spezielle Züchtung der „Florence Nightingale Rose“.

„Die erste ‚Bridging and Pinning Ceremony‘ war ein gelungener Rahmen, um unsere ersten Absolventinnen und Absolventen gebührend zu verabschieden und gleichzeitig die neuen Erstsemestrigen herzlich an unserer Fachhochschule willkommen zu heißen“, so Petra Ganaus, Studiengangsleiterin des Bachelor Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege. „Mit der Verleihung der ‚Pins‘ haben wir eine schöne Tradition an unsere Fachhochschule geholt. Besonders freut uns, dass wir auch viele Gäste aus der Praxis und zahlreiche Vortragende bei der Veranstaltung begrüßen durften.“

Übergabe der Abschlusszeugnisse im Rahmen einer akademischen Feier

Bei der anschließenden Sponsionsfeier hielt Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Festrede in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Anschließend wurden feierlich die Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege und des Lehrgangs „Präklinische Versorgung und Pflege“ überreicht.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gesundheits- und Krankenpflege sind rund um die Uhr mit viel Engagement und hoher Leistungsbereitschaft für die zu betreuenden Menschen im Einsatz. Um die wichtigen Aufgaben dieser Fachgruppe zu erfüllen, benötigt es entsprechende Ressourcen. Gut ausgebildete Fachkräfte mit entsprechender Kompetenz sind die Grundvoraussetzung. Der Bachelor Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege der FH St. Pölten bietet die optimale Möglichkeit, diese Basiskompetenzen zu erwerben. Es ist schön zu sehen, dass bereits im ersten Durchgang 38 Personen den Studiengang erfolgreich abgeschlossen haben. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Leistung und bedanke mich für Ihr Engagement und für Ihren Einsatz“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister.

Über den Bachelor Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege

Das sechssemestrige, modular aufgebaute Studium basiert auf aktuellen pflegewissenschaftlichen Kenntnissen und umfasst diagnostische, rehabilitative und therapeutische Maßnahmen zur Erhaltung von Gesundheit und Verhütung von Krankheit.

Neben praktischen Fertigkeiten werden sowohl fachlich-methodische, sozial-kommunikative als auch wissenschaftliche Kompetenzen vermittelt, um Studierende bestmöglich auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den jeweiligen Berufsfeldern vorzubereiten. Studierende haben zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines akademischen Lehrgangs für präklinische Versorgung und Pflege die Ausbildung zum/zur Rettungs-/NotfallsanitäterIn ergänzend zu absolvieren.

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