Erste Partneruniversität in Peking

Besuch an der BFSU. V.l.n.R.: Lin Min, Sang-In Kim, Andreas Gebesmair, Daniela Lohner, Lily Dong

Im Wintersemester 2018/19 wird die erste Studentin der FH St. Pölten ihr Auslandsstudium an der BFSU, einer Elitehochschule in China, absolvieren.

Studierende der Bachelor-Studiengänge Media- und Kommunikationsberatung und Medienmanagement können künftig ein Auslandsstudium an der International Business School (IBS) der Beijing Foreign Studies University (BFSU) absolvieren. Andreas Gebesmair und Daniela Lohner besuchten die neue Partnerhochschule in Peking im April, um sich von der Qualität der Hochschule vor Ort selbst zu überzeugen. Die erste Studentin aus dem Bachelor Studiengang Media- und Kommunikationsberatung wird bereits im kommenden Wintersemester ein Auslandsstudium an der BFSU antreten.

Elitehochschule: die Beijing Foreign Studies University (BFSU)

Die BFSU ist eine chinesische Elitehochschule mit ca. 10.000 Studierenden. Um einen Platz an der BFSU zu bekommen, müssen chinesische Studierende ein exzellentes Ergebnis beim „University Entrance Exam“ erbringen. Die erfolgreichen chinesischen BewerberInnen erhalten ein staatliches Stipendium. Die BFSU gilt in China als Diplomatenschmiede und ist die erste Adresse für Fremdsprachen-Studierende.

Teil der BFSU: International Business School (IBS)

Neben den Sprachenstudien gibt es seit 2001 an der BFSU auch eine International Business School (IBS) mit mittlerweile etwa 2.000 Studierenden. Neben chinesischen Studierenden gibt es an der IBS auch 400 internationale Studierende aus mehr als 70 Ländern. Internationale Studierende können ein volles Bachelor- oder Masterstudium an der IBS absolvieren oder ein Auslandssemester dort verbringen. Für internationale Studierende gibt es einen englischsprachigen Studiengang und zahlreiche Lehrveranstaltungen auf Englisch.

Viele Lehrende der BFSU haben selbst im Ausland studiert oder ausländische Wurzeln. Andreas Gebesmair und Daniela Lohner durften als GasthörerInnen bei zwei Vorlesungen dabei sein: „Doing Business in China“ und „International Business“. Die Vorlesungen gewährten einen interessanten Einblick in die chinesische Wirtschaft, den aktuellen Handelskonflikt zwischen USA und China, sowie den pragmatischen Umgang mit dem Thema Zensur. Auf Google, Facebook und WhatsApp muss man in China nämlich verzichten, allerdings gibt es in der Regel eine chinesische Variante dieser Dienste.

Auslandssemester an der IBS

Die Studiengebühren für internationale Studierende betragen etwa EUR 2.500,– pro Semester.

Die BFSU hat einen sehr schön angelegten Campus und bietet eine gute Infrastruktur mit Bibliothek, Sportplätzen, einem Fitnesscenter und einer Schwimmhalle. Direkt am Campus befinden sich auch zwei Studierendenheime für international Studierende.

Betreut werden unsere Studentinnen und Studenten an der BFSU von einem in Peking lebenden Deutschen und dem International Office. Diese Unterstützung ist sehr hilfreich, da außerhalb des Campus kaum jemand Englisch spricht und alles auf Chinesisch ausgeschildert ist.

Um Kontakt zur lokalen Bevölkerung herzustellen, bietet die BFSU für internationale Studierende ein kostenloses „Extended Family Programme“ an. Über die Universität wird ein Kontakt zwischen Pekinger Familien und internationalen Studierenden hergestellt. Die Studierenden erhalten dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit chinesischen Familien ihre Freizeit zu verbringen und sich so besser mit Kultur, Land und Sprache auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen zur BFSU

Ausbau der Kooperation denkbar

Die Kooperation mit der BFSU startet mit dem Studierendenaustausch in den Bachelor-Studienprogrammen des Departments Medien und Wirtschaft. Beim Besuch wurden auch weitere Möglichkeiten der Kooperation – z. B. auf Masterebene und im Forschungsbereich – angesprochen.

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