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Events punkten insbesondere in der digitalen Welt

Gert Zaunbauer spricht über Veranstaltungsmanagement

Helmut Kammerzelt (Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Media- und Kommunikationsberatung) und Harald Wimmer (Studiengangsleiter des Masterstudiums Media- und Kommunikationsberatung) im Gespräch mit Gert Zaunbauer (Geschäftsführer Putz & Stingl): 

Wie schätzen Sie die Entwicklung der Eventmanagement-Branche in Österreich ein?

Grundsätzlich sehr positiv, da in einer digital-kommunizierenden Welt Mensch mehr denn je nach persönlicher Nähe Ausschau halten. Die immer zahlreich und größer werdenden Veranstaltungen beweisen das.

Eine Studie ergab im Vorjahr eine Umweg-Rentabilität für Österreich in der Höhe von EUR 8,9 Mrd. mit über 140.000 davon abhängigen Arbeitsplätzen.

Welchen Stellenwert hat die Ausbildung im Bereich des Eventmanagements?

Eine profunde Ausbildung ist sehr wichtig und die heimischen Ausbildungsstätten haben sich enorm entwickelt. Neben der fachlichen Expertise bin ich davon überzeugt, dass ein Event-Profi auch unter Stress die Übersicht behalten muss.

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es im Eventsektor?

Alle Möglichkeiten: vom/von der Top-Angestellten bis zum/zur eigenständigen UnternehmerIn. Wie weit man es bringt, ist eher eine Frage von Disziplin, Ehrgeiz und der Eigenschaft, Gelegenheiten zu erkennen und den Mut zu haben, sie zu ergreifen.

Gibt es für Sie als Experte einen aktuell besonders hilfreichen Tipp zum Einstieg in die Eventmanagement-Branche für unsere Studierenden?

Ich habe keine Tipps zur Ausbildung, denn die ist in St. Pölten sehr gut. Dafür drei Tipps für Grundlegendes:

  • Ein Event-Profi muss Menschen mögen. Alle, auch die mit einem schwierigeren Charakter.
  • Ein Event-Profi muss das Wort „Dienstleistung“ wörtlich nehmen.
  • Wer Event-Profi sein will, darf nicht auf die Uhr schauen und eine "9-to-5-Mentalität" mitbringen. Oft wird bis in die Nacht am Projekt gearbeitet, konzipiert, vorbereitet, umgesetzt, um das beste Ergebnis zu erzielen.
    Jeder Event ist wie eine Theater-Premiere – es muss ohne Wiederholungsmöglichkeit beim ersten Mal auf den Punkt genau funktionieren. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Durchgang!