Exkursion mit AR/VR-Schwerpunkt

AR-/VR-Anwendungen selbst testen, das konnten HTL-SchülerInnen bei ihrem Besuch an der FH St. Pölten

HTL-Klassen machten, angeleitet von FH-MitarbeiterInnen und Studierenden, erste Schritte in die Welt von AR und VR und lernten Anwendungsfelder kennen

Eine Exkursion, in der die Grenze zwischen virtueller und realer Welt verschwimmt, erlebten Anfang Mai zwei Klassen der HTL St. Pölten bei ihrem Besuch an der FH St. Pölten.

Dass AR/VR nämlich längst nicht mehr nur Zukunftsmusik ist, sondern mittels moderner Technologien in den verschiedensten Feldern schon jetzt Anwendung findet, darüber sprachen Andreas Jakl und Matthias Husinsky, beide in Forschung und Lehre an der FH St. Pölten im Department Medien und Digitale Technologien tätig, in einer kurzen Einführung zum Thema Augmented und Virtual Reality.

Im Anschluss an den Vortrag konnte die Schülergruppe selbst die Welt durch AR-/VR-Brillen erleben und Forschungsprojekte der Forschungsgruppe Digital Technologies des IC\M/T sowie Studierendenprojekte kennenlernen.

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Virtuelle und erweiterte Realitäten 

Augmented und Virtual Reality werden in den Medien oft als Technologien der Zukunft präsentiert. Andreas Jakl: "In der kurzen Einführung haben wir einen Blick hinter die Kulissen gewagt. Was ist bereits heute tatsächlich möglich?" Gerade im Umfeld der Industrie sowie bei Healthcare gebe es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: beginnend von Remote Support durch SpezialistInnen bis hin zur PatientInnen-Aufklärung.

Auf der einen Seite stehen beeindruckende High-End-Geräte wie die Microsoft HoloLens – der Massenmarkt werde aber durch Google und Apple-Handys erreicht. "Hier sind wir speziell auf die Frage eingegangen: Wie funktioniert es eigentlich, dass ein Handy alleine mit Sensoren und einer Kamera virtuelle Gegenstände in die reale Umgebung platzieren kann?", so Jakl.

Erste Schritte mit AR-/VR-Anwendungen

Nach dem Einführungsvortrag, in dem man sich dem Thema Augmented und Virtual Reality auf theoretischem Wege genähert hat, ging es für die 32 SchülerInnen in die praktische Anwendung. Die Schülergruppe konnte ihre ersten Schritte in die virtuelle Welt unternehmen und die Möglichkeiten von AR-Anwendungen mittels konkreter Projekte der Studierenden und ForscherInnen der FH St. Pölten testen.

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Viele der SchülerInnen hatten zum ersten Mal die Gelegenheit, Geräte wie die Microsoft HoloLens selbst auszuprobieren und sich von ExpertInnen bei deren Gebrauch anleiten zu lassen. 

Mit der VR-Brille etwa betraten sie das modulare Holzhaus McCube oder die Showrooms des Möbelherstellers Bene und erlebten, wie die Virtual Reality-Technologie den Planungsprozess für modulare Holzhäuser bzw. die Präsentation der Firmenproduktlinie von Bene unterstützen kann. Sie mixten Getränke mit dem Cocktailroboter, einem Projekt aus dem Bachelor Studiengang Smart Engineering, und lernten das Virtual-Reality-System Oculus Rift kennen.

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In Kleingruppen und im direkten Gespräch mit Studierenden und FH-MitarbeiterInnen bekamen die SchülerInnen neben Einblicken in die einzelnen Projekte auch ein Gefühl dafür, was es heißt, an einer Fachhochschule zu arbeiten und zu studieren.

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