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Fachtagung Gemeinwohlorientierte Medien

Thema: Digitale Massenkommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz, FH St. Pölten, 26. bis 28.10.2017

Fachtagung Gemeinwohlorientierte Medien
Ansicht der Fachhochschule St. Pölten

Nächste Woche findet an der Fachhochschule St. Pölten die diesjährige Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und des Netzwerk Medienstrukturen in Kooperation mit dem Institut für Medienwirtschaft der FH St. Pölten statt. 

Die Veranstaltung widmet sich von 26. bis 28. Oktober dem Thema „Ökonomie gemeinwohlorientierter Medien. Digitale Massenkommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz“.

Internet und Medienwandel

„Das Internet – als bedeutendster Treiber des Medienwandels – vereint die bisher voneinander getrennten Kommunikationsformen der Massenkommunikation und der Individual- bzw. Gruppenkommunikation. Damit entstehen in digitalen Kommunikationskanälen neue Möglichkeiten der massenhaften Teilhabe und einer gemeinwohlorientierten Massenkommunikation, die den publizistischen Wettbewerb erweitern und intensivieren“, sagt Andreas Gebesmair, Leiter des Instituts für Medienwirtschaft an der FH St. Pölten und Mitorganisator der Tagung. 

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, in welcher Weise dieser Wandel die Gemeinwohlorientierung traditioneller wie auch neuer Medienbetriebe verändert und vor neue Herausforderungen stellt. „Der vereinfachte Zugang zur Öffentlichkeit mittels digitaler Massenkommunikation sowie die kanalbasierte Partizipation sind nicht nur für die Erschließung neuer Märkte wichtig, sondern stellen parallel auch eine Ausfaltung und Entfesselung gemeinwohlorientierter Medienangebote der kommunikativen Genres Unterhaltung und Information dar“, sagt Jan Krone, FH-Dozent am Department Medien und Wirtschaft der FH St. Pölten und ebenfalls Organisator der Veranstaltung.

Vielfalt an kommerziellen und nicht-kommerziellen Angeboten

Niedrige Markteintrittsbarrieren, erleichterte Medienproduktion und spezifische Publikumsansprache in digitalisierten Kommunikationskanälen eröffnen sowohl klassischen Rundfunk- und Verlagsorganisationen als auch institutionalisierten bzw. schwach institutionalisierten nicht-kommerziellen Medienangeboten eine Vielzahl an publizistischen Konzepten.

„Daraus folgen Anpassungsansprüche für vergleichende Mediensystemforschung sowie Medienpolitik und -recht, Medienwirtschaft, Medienproduktion, Medientechnologie, der Publikumsforschung sowie in den theoretischen Zugängen zu einem gemeinwohlorientierten System digitaler Massenmedien im Spiegel einer sich verändernden Struktur von Öffentlichkeit“, erklärt Gebesmair.

Leonard Dobusch (Universität Innsbruck, ZDF-Fernsehrat und Publizist bei netzpolitik.org) sowie Konrad Mitschka (Mitglied der ORF-Generaldirektion mit der Zuständigkeit für Public Value) eröffnen die Tagung mit ihren Keynotes zur Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schnittstelle zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Gemeinwohlpublizistik.

Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie

26.10.2017, 19:00 Uhr (Get together) bis 28.10.2017, 14:00 Uhr.
Fachhochschule St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten

Teilnahmegebühr: DGPuK/NWM-Mitglieder mit voller Stelle EUR 60,-, wissenschaftliche Mitarbeiter/innen auf halben Stellen und Studierende EUR 40,-, Nicht-Mitglieder (außer wiss. Mitarbeiter auf halben Stellen) EUR 80,-.

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