St. Poelten University of Applied Sciences

FH-Lektor mit Festival-Preis ausgezeichnet

Max Ophüls Preis

Arman T. Riahi gewinnt den begehrten Publikumspreis Spielfilm 2017 für „Die Migrantigen“ beim Filmfestival Max Ophüls Preis

Die diesjährige Preisverleihung des Max Ophüls Preis fand am 28. Jänner 2017 in Saarbrücken statt und stellt ein bedeutsames Festival für den jungen deutschsprachigen Film dar. Das Festival steht seit 38 Jahren für innovatives Filmschaffen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Auch Arman T. Riahi wurde neben 14 anderen PreisträgerInnen mit dem für 5.000 Euro dotierten Publikumspreis Spielfilm geehrt. Dabei wurde er als Regisseur für den Film „Die Migrantigen“, für welchen er ebenso das Drehbuch geschrieben hat, ausgezeichnet.

Arman T. Riahi ist selbst Absolvent des Studiengangs Digitale Medientechnologien und arbeitet seit fünf Jahren auch als nebenberuflicher Lektor an der FH St. Pölten, zuletzt im Rahmen der Lehre zu Broadcast Production.

„Die Migrantigen“ – Eine Anti-Integrationskomödie

Die beiden in die Gesellschaft integrierten Freunde Benny und Marko täuschen für eine TV-Doku-Serie vor, arbeitslose Kleinkriminelle mit Migrationshintergrund zu sein, bis sich das Blatt wendet und die von ihnen erfundene Wirklichkeit sie einholt.

Regiestatement

Die Migrantigen. Dieser Begriff ist ein Schmäh, um es auf Wienerisch zu sagen. Benny und Marko, die beiden Protagonisten unserer Geschichte, sind eigentlich keine Migranten. Manchmal sind sie grantig, okay. Aber Migranten?
Im Gegensatz zu ihren Eltern sind sie beide in Österreich geboren, sind Wiener durch und durch – wenn da nicht die schwarzen Haare von Benny wären. Benny, der Schauspieler, der nicht schauspielert, weil er sich weigert die Ausländerrollen zu übernehmen, die Omars und Kemals und Ahmads. Und Marko, der Camouflage-Jugo, der alles dafür tut, um nicht wieder dort zu landen, wo er herkommt – im Gemeindebau.

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