FH-Dozent hält Eröffnungs-Keynote auf Industrieller Sicherheitskonferenz

Thomas Brandstetter bei Konferenz von EADS/Cassidian

FH-Dozent Thomas Brandstetter hielt auf der industriellen Sicherheitskonferenz ICS-CSR von EADS/Cassidian, in Leicester (GB) vom 16. bis 17. September 2013, die Eröffnungs-Keynote mit dem Titel „3 years post-Stuxnet: What changed, what didn’t and what lies ahead of us”.

Sicherheitskonferenz ICS-CSR von EADS/Cassidian

An der von CASSIDIAN, EADS Innovationworks und der DeMontfort University erstmals veranstalteten Forschungskonferenz nahmen über 80 TeilnehmerInnen teil. Die Konferenz wurde an der DeMontfort University in Leicester, England abgehalten.

3 years post-Stuxnet: What changed, what didn’t and what lies ahead of us

Die Stuxnet Malware, die im Jahr 2010 entdeckt wurde, ist aufgrund ihrer Besonderheit auf Automatisierungssysteme abzuzielen, sicher eines der meist untersuchten Malware-Exemplare. Seit 2010 begannen viele Sicherheitspräsentationen mit den Worten "Alles hat sich seit Stuxnet verändert".

Dipl.- Ing. (FH) Thomas Brandstetter, MBA griff diese These in seinem Vortrag auf und hinterfragte sie.
Da er als Security Incident Manager für diesen Vorfall bei Siemens eingesetzt wurde, konnte er darstellen, welche Auswirkungen Stuxnet tatsächlich sowohl auf die Sicherheits- als auch auf die Automatisierungsindustrie hatte und welche Änderungen sich in der Zeit nach Stuxnet ergaben. Er zeigte gesteigertes Interesse der Security-Researcher- und Hacking-Community an Industriesystemen auf, sowie Entwicklungen im Bereich staatlich gesponsorter Hacking-Angriffe gegen Industrieanlagen. Thomas Brandstetter nahm abschließend an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Threat Intelligence Sharing" gemeinsam mit Vertretern britischer Regierungsbehörden und Vertretern von EADS teil.
 

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