FH investiert in Erste Hilfe

Emergency Center

Neue Emergency Center für mehr Sicherheit

Die Fachhochschule St. Pölten hat ihre Einrichtungen zur Ersten Hilfe verbessert und neue, auffälliger gekennzeichnete Emergency Center gestaltet. Sie sind mit den notwendigen Informationen und Materialien für Erste Hilfe ausgestattet. Neu hinzu gekommen sind moderne Laiendefibrillatoren, die Mitarbeiter des Roten Kreuzes vor Kurzem der FH übergeben haben.

„Auch wenn wir hoffen, dass Notfälle nicht oder nur sehr selten eintreten, ist es wichtig, dafür gerüstet zu sein. Daher haben wir vor Kurzem in jedem Stockwerk der FH St. Pölten zentral gut sichtbare Notfallcenter eingerichtet, um rasches und effektives Handeln zu ermöglichen“, sagt FH-Geschäftsführer DI Gernot Kohl, MSc.

Diese Notfallcenter umfassen einen Laien-Defibrillator, einen Erste Hilfe-Kasten, wichtige Telefonnummern bzw. Kontakte zu ErsthelferInnen und einen Feuerlöscher. Die meisten Komponenten waren schon bisher am selben Platz zu finden, neu hinzu kamen die Laiendefibrillatoren. Zudem wurden die Stationen neu gestaltet, um sie leichter auffindbar zu machen und damit schneller helfen zu können.

Moderne Laiendefibrillatoren

Die Laiendefibrillatoren bestehen aus einer Beatmungsmaske sowie dem eigentlichen Defibrillator, der bei Herz-Kreislaufstillstand durch Abgabe von Elektroimpulsen das Herz wieder zum Schlagen bringen kann. Sobald auch nur der Verdacht besteht, dass ein Herz-Kreislaufstillstand vorliegt, sollte dieses Gerät zum Einsatz kommen. Denn die ersten zehn Minuten sind bei einem Herzstillstand entscheidend für das Überleben.

Die Geräte sind einfach und ohne Vorkenntnisse zu bedienen: Sie müssen lediglich geöffnet werden und führen danach akustisch durch Ansagen laut und klar durch alle Maßnahmen. Die Laiendefibrillatoren erkennen, ob tatsächlich Kammerflimmern vorliegt und starten nur in diesem Fall mit den Elektroimpulsen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Betroffenen keinen Schaden erleiden. Die Laiendefibrillatoren ersetzen übrigens nicht andere Erste Hilfe-Maßnahmen wie die Herzdruckmassage.

„Bei lebensbedrohlichen Notfällen sind die ersten Minuten entscheidend. Es ist sehr zu begrüßen, dass sich Institutionen im Bereich der Ersten Hilfe nachhaltig engagieren und sinnvolle Konzepte erarbeiten. Maßnahmen, wie sie nun seitens der Fachhochschule St. Pölten ergriffen wurden, helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zum Wohle von Menschen in Not optimal zu nützen“, betont Sebastian Frank, Assistent der Geschäftsführung beim Roten Kreuz St. Pölten.

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