FH St. Pölten beim Forschungsfest im Palais NÖ

10.000 BesucherInnen, über 60 Forschungsstationen, Rätselrallys und Show Acts - Die FH St. Pölten war beim Forschungsfest NÖ stark vertreten.

Im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse eröffnete am 15. September 2017 Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das „Forschungsfest NÖ“, das heuer zum ersten Mal über die Bühne ging. Die FH St. Pölten präsentierte zahlreiche Forschungsprojekte hautnah.

Virtual Reality und kindergerechte Medienformate

Das Kunstforschungsprojekt „Wearable Theatre“ zu Literatur, Storytelling und Medienkunst im virtuellen Raum untersucht „Virtual Reality“ (VR) auf ihr dramatisches, narratives und strukturelles Potential. Ziel ist das Erschließen und Nutzen des 360°-VR-Mediums als Erlebnisform für literarische Stoffe von Fjodor M. Dostojewski, Albert Camus und Max Frisch.

Die Station des Projekts „TraeX – Transmedia Extensions“ setzt sich mit aktuellen Medienformaten für Kinder und gendersensibler Formatentwicklung auseinander.

Biographien des Essens und Kommunikationsplattform für ältere Menschen

Der Workshop „Biographie des Essens“ widmet sich dem Thema Mangelernährung aus dem Forschungsfokus der Sozialarbeitswissenschaft.

Die Station zum Projekt „Brelomate“ präsentiert eine Spiele-, Informations- und Kommunikationsplattform für ältere Menschen zum Schnapsen und für Videotelefonie. Das Fernsehgerät wird dabei in Kombination mit einem Steuerungstablet zum benutzungsfreundlichen und kostengünstigen Herzstück der Plattform.

IT-Sicherheit in der Industrie und Cocktailroboter

IT-SicherheitsforscherInnen der FH St. Pölten veranschaulichen Sicherheit in der Produktion: Ein Förderband einer möglichen Fabrik der Zukunft wird mit Lego-Bausteinen nachgebaut und zeigt, welche Risiken und Angriffsziele die Produktion der Zukunft bietet und wie sich Unternehmen darauf vorbereiten sollten.

Und bei einem von Studierenden der FH St. Pölten entwickelten Cocktailroboter können BesucherInnen des Forschungsfests per Handy einen Cocktail nach ihrem individuellen Geschmack mischen.

Performative Intervention – skulpturale Performance

Kugelkopf ext. 4wt: Sub Divo: Die Kugelköpfe tauchten unvermittelt auf, mengten sich in das Geschehen ein und führten einen Dialog mit der Umgebung. Sie irritierten die Alltäglichkeit der Schauplätze und die Monotonie des Blicks der PassantInnen. Verlebendigten Skulpturen gleich, verwiesen die Kugelköpfe auf bildnerische Formen und spinnten die Idee der menschlichen Plastik im öffentlichen Raum leichtfüßig weiter.

Offene Hochschule als Plattform für Innovation

„Wir verstehen uns als offene Hochschule und als eine Plattform für Innovation. Es ist uns daher ein großes Anliegen, unsere Forschungsaktivitäten nicht nur öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, sondern mit der Bevölkerung zu diskutieren und dabei konstruktive Anregungen für deren weitere Entwicklung zu erhalten, sagt Hannes Raffaseder, für Forschung und Wissenstransfer verantwortlicher Prokurist der FH St. Pölten.

„Als Fachhochschule forschen wir anwendungsorientiert und versuchen mit vielfältigen Kooperationspartnerinnen und -partnern brauchbare Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Ein intensiver Dialog mit der breiten Bevölkerung ist dafür eine wesentliche Grundvoraussetzung, weshalb wir uns auch seit vielen Jahren intensiv um Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation bemühen“, erklärt Raffaseder.

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