St. Poelten University of Applied Sciences

FH St. Pölten beim Healthy AthletesProgramm

Zusammenarbeit zweier FH-Studiengänge beim Healthy Athletes Programm der World Winter Games von Special Olympics

FH-Studierende als Freiwillige


Beim Healthy Athletes Programm der Special Olympics kam es zur Zusammenarbeit von Studierenden unterschiedlicher Studiengänge der FH St. Pölten. Medientechnik-Studierende filmten vorab Übungen, die von Physiotherapie-Studentinnen und -Studenten vorgezeigt wurden und als Anwendungsvideos zum Fun Fitness Übungsprogramm beim Healthy Athletes Programm verwendet werden. Die Athleten und Athletinnen werden bei den Spielen am Ende des Fun Fitness Screenings Links zu für sie relevanten Videos erhalten.

Freiwillige Studierende der FH St. Pölten, der FH Joanneum, der FH Gesundheitsberufe OÖ sind am Healthy Athletes Programm vermehrt beteiligt.
Die Mitarbeit der Studierenden umfasst Screenings im Bereich Fit Feet, bei denen Fußgesundheit und Haltung beurteilt, das Gangbild analysiert und über Fußpflege und über taugliches Schuhwerk aufgeklärt wird. Außerdem wird ein Health Promotion Programm initiiert. Dort wird das das allgemeine Gesundheitsverhalten betrachtet. Im Bereich Fun Fitness werden Screenings angeboten. Motorische Grundeigenschaften werden in verschiedenen Stationen getestet. Die körperliche Leistungsfähigkeit der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer soll auf diese Art erhoben werden. Vordergründig geht es dabei um die Umsetzung einzelner Übungen im Alltag.

Geschichte einer Sportbewegung


1968 wurde in den USA mit Special Olympics eine Sportbewegung für Menschen, die intellektuelle  Beeinträchtigungen aufweisen, gegründet. Deren gesellschaftliche Akzeptanz soll durch gemeinsamen Sport mit Anderen erhöht werden. Die Bewegung führt regelmäßig die World Winter Games in einem jeweils anderen Land durch. Diese finden dieses Jahr von 14. bis 25. März in Graz, Schladming, Ramsau am Dachstein und Rohrmoos-Untertal statt. Im Zuge der World Winter Games wird das Healthy Athletes Programm, in dem der Gesundheitszustand der Athletinnen und Athleten erfasst wird, abgehalten.

Neue Erfahrung für Medientechnik-Studierende


Für den Studenten der Medientechnik Jakob Gramm war die wichtigste Motivation zur Projektmitarbeit, dass es dabei um Special Olympics, also um SportlerInnen mit Beeinträchtigung, ging. „Ein weiterer Grund, mit Begeisterung ins Projekt zu gehen, war, dass diese Aufgabe eine technische Herausforderung für uns war. Außerdem lernten wir, als Team spontan zu sein und uns auf Unvorhergesehenes einzustellen. Es war wichtig, organisiert zu sein, um sich mit anderen Departments an der FH zusammenzuschließen“, erzählt Jakob Gramm.

„Bei unserem Vorhaben ging es darum, die Übungen für die Athletinnen und Athleten leicht verständlich rüberzubringen ohne mit Effekten oder Schnitttechniken den Faden zu verlieren. Dies, sowie in einem großen Team mit Physiotherapeutinnen und -therapeuten zu arbeiten und eigene Ideen einzubringen, die anschließend umgesetzt wurden, war eine tolle Erfahrung“, so die Medientechnik-Studentin Katharina Eminger.

 

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