FH St. Pölten: Studie für Cinema Paradiso

Der Bachelor Studiengang Medienmanagement führte eine Studie für das Cinema Paradiso St. Pölten durch.

Der Bachelor Studiengang Medienmanagement erhob Nutzungsgewohnheiten, Programmwünsche und generelles Interesse am St. Pöltner Kulturangebot

Im Wintersemester 2016/17 wurde im Rahmen der Lehrveranstaltung Grundlagen der Markt- und Mediaforschung II im Bachelor Studiengang Medienmanagement (3. Semester) eine Studie für das Cinema Paradiso durchgeführt. Ziel der Erhebung war es, die Nutzungsgewohnheiten und Programmwünsche der BesucherInnen des Cinema Paradiso St. Pölten, das Image des Cinema Paradiso bei den St. PöltnerInnen sowie das generelle Interesse der St. PöltnerInnen an Kulturangeboten zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Rahmen einer Abschlusspräsentation in den Räumlichkeiten des beliebten Kinos vorgestellt. Das Projekt wurde von FH-Dozentin Gabriele Falböck geleitet.

„Kooperation bietet einmalige Chance, KundInnen besser kennenzulernen“

Christoph Wagner, Projektleiter Cinema Paradiso, zeigte sich von der Zusammenarbeit mit dem Bachelor Studiengang Medienmanagement begeistert: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation. Es ist für uns als unabhängiger Kulturbetrieb eine einmalige Chance, unsere KundInnen besser kennenzulernen und unser Angebot zu verbessern. Ohne das Engagement der Studierenden wie der LV- und Projektleiterin Gabriele Falböck wäre das nicht möglich gewesen."

Auch FH-Dozentin Gabriele freut sich über das erfolgreiche Kooperationsprojekt und betont vor allem den Benefit für die StudentInnen: „Die Studierenden hatten im Rahmen der Lehrveranstaltung Gelegenheit, Markt- und Mediaforschung in der Praxis kennenzulernen und dabei jeden Schritt - von der Auftragsvergabe durch den Kooperationspartner Cinema Paradiso, über die Recherche zum Feld und zum Forschungsstand und die Entwicklung des Fragebogens, bis zur Befragung, Auswertung und letztendlich Präsentation im Kino - zu erproben.“

„Erlebnis und Herausforderung zugleich“

Für die Studierenden selbst war das Marktforschungs-Projekt eine spannende und interessante Erfahrung: „Wir haben den Prozess von der Fragebogenerstellung bis zu deren Auswertung von Anfang an mitgestaltet und miterlebt. Der starke Praxisbezug war Erlebnis und Herausforderung zu gleich. Unser theoretisches Wissen konnten wir zwar aus verschiedenen Lehrveranstaltungen anwenden, aber in der Praxis wurden wir dann auch öfters eines besseren belehrt. Gerade deshalb war diese Studie so lehrreich. Die eigene Praxiserfahrung zeigt, wieviel Aufwand, Zeit und Planung hinter einer Marktforschungsstudie steckt und dass man auch vieles nicht planen kann. Aber es ist erfüllend auf einer Bühne zu stehen und nach langer Arbeit dem Unternehmen, das uns sein Vertrauen geschenkt hat, endlich die Ergebnisse präsentieren zu dürfen mit denen sie in Zukunft weiterarbeiten werden. Da fühlt man sich für einen kleinen Moment nicht mehr „nur“ wie ein/e Student/in", resümiert Studentin Larissa Treter.

 

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