Citizen Science Konferenz in Salzburg

Citizen Science Konferenz

Von 1. bis 3. Februar fand in Salzburg die österreichische Citizen Science Konferenz zum vierten Mal statt. Auch die FH St. Pölten war vertreten.

Derzeit ist  Citizen Science in aller Munde – dabei können sich Laien aus der Bevölkerung, sogenannte „BürgerwissenschafterInnen“, aktiv an Forschungsprojekten aus verschiedenen Disziplinen beteiligen. Bei der Citizen Science Konferenz ging es darum, auch die Herausforderungen der Zukunft dieses innovativen Ansatzes optimal meistern zu können und das Potential dieses Zugangs möglichst vielfältig zu nutzen.  Auch ein Teil des Projektteams rund um das Forschungsprojekt Inside Trading Cultures nahm aktiv an der Konferenz teil.

BürgerInnen am Podium

 

Bürgerwissenschafterin Judith Maria Mühlhauser und Projektleiter Christoph Musik organisierten gemeinsam einen Roundtable zum Thema „Citizen Science aus der Sicht von BürgerwissenschafterInnen“. Ziel dabei war, aktiven Citizen Scientists die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bezüglich Wissenschaftsbetrieb und Forschungsorganisation zu geben und so die Sichtweise von BürgerwissenschafterInnen als fixen Bestandteil eines konstruktiven Dialogs zur Weiterentwicklung von Citizen Science zu etablieren. 

 Wissenschaft und Gesellschaft

Im Rahmen des öffentlichen Citizen Science Aktionstages der Konferenz nahm Vivienne Lipscombe, ebenfalls Mitforschende im Inside Trading Cultures Projekt, an einer von Ö1 Wissenschaftsmoderatorin Elisabeth Nöstlinger geführten Diskussionsrunde zum Thema „Wissenschaft für BügerInnen“ teil. Dabei wurden unterschiedliche Perspektiven und Erwartungen ausgetauscht und diskutiert, welche Rolle Citizen Science im Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft einnehmen kann.

Citizen Science an der FH – Inside Trading Cultures

Beim Citizen-Science-Projekt Inside Trading Cultures des Instituts für Medienwirtschaft erforschen SozialwissenschafterInnen  gemeinsam mit BürgerInnen aus St. Pölten und Umgebung die Frankfurter Buchmesse. Folgende Fragen sollen dabei geklärt werden:

  • Wie funktioniert der globale Handel mit Büchern und Buchrechten?
  • Wie werden Bücher zu weltweiten Bestsellern?
  • Welche Rolle spielen dabei jährlich stattfindende Buchmessen?

Insgesamt waren dafür zwölf BürgerInnen aus der Region als „Citizen Scientists“ im Oktober 2017 auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs.​ Derzeit ist das Projektteam mit Nachbereitung, Analyse und Dokumentation beschäftigt. Die „Ethnografie aus unterschiedlichen Perspektiven“ wird im Frühjahr 2018 über verschiedene Plattformen kommuniziert und präsentiert, ein Projektbericht wird in passender Form publiziert werden. 

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