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FH-StudentInnen mit Seeds for the Future in China

Drei Studierende der FH St. Pölten durften an der Bildungsreise „Seeds for the Future“ von Huawei teilnehmen

Die Studierenden der FH St. Pölten (v.l.n.r.) Nicole Gugerel, David Schwarz und Marlene Gutscher bei der Zertifikatsverleihung im Rahmen der "Seeds for the Future-Reise".

Marlene Gutscher, Studentin im Master Studiengang Media- und Kommunikationsberatung, berichtet nachfolgend von den Abenteuern im Zuge der Bildungsreise „Seed for the Future“ in China.

Zu Beginn der Reise verbrachten wir einige Tage in der chinesischen Hauptstadt Peking. Dort wurden historische Orte und alte chinesische Tempel, wie etwa der kaiserliche Sommerpalast oder die „Verbotene Stadt“, besucht und auch ein Ausflug zur Chinesischen Mauer war Teil des intensiven Sightseeing Programmes. Dabei wurden wir stets von kompetenten und humorvollen Tourguides begleitet, die nicht nur mit historischem Wissen punkteten, sondern uns auch bei kleinen alltäglichen Herausforderungen wie dem Essen mit Stäbchen zur Seite standen.

In Peking nahmen wir außerdem an einem Chinesisch- und Kalligraphiekurs teil. Besonderen Spaß hatten wir mit den chinesischen Namen, die uns im Sprachkurs verliehen wurden – sie sind uns für den Rest der Reise geblieben.

Highlights der Bildungsreise

Das Highlight unserer Zeit in Peking war der Besuch des Research & Development Centers von Huawei, wo wir den österreichischen Botschafter Friedrich Stift trafen und von Gregory Fox (Vice President Corporate Marketing, Huawei) Einblicke in neueste Technologien und ihre Anwendungsfelder in der Informations- und Kommunikationsbranche bekamen.

Danach ging es für uns direkt zum Flughafen, um nach Shenzhen zu reisen, wo sich das Hauptquartier des Telekommunikationskonzerns Huawei befindet. Außerdem wurde ich von Huawei zum europäischen Seeds for the Future Treffen in Brüssel im November 2018 eingeladen.

„Konnte fürs Leben lernen“

Nicole Gugerel, Studentin im Master Studiengang Information Security, ergänzt: „China – ein wirklich beeindruckendes Land! Durch das Programm ,Seeds for the Future‘, welches uns von Peking, über Shenzhen nach Hong Kong führte, konnte ich fürs Leben lernen. Die Eindrücke, die Kultur, die technischen Trainings und die neuen Bekanntschaften und Freunde, welche ich in den zwei Wochen kennenlernen durfte, sind definitiv ein riesiger Gewinn für meine Zukunft.

Wir wurden gefragt, was das Beste der Reise war, jedoch könnte man darüber stundenlang reden, es ist einfach das Gesamtpaket, das dieses Studienprogramm so besonders macht. Dies in ein paar Zeilen zu packen ist unmöglich. Ich bin sehr froh, diese Erfahrungen in meinem weiteren Leben mitzunehmen und werde die Zeit missen.“

Empfehlung für die Teilnahme am „Seeds for the Future-Wettbewerb“

David Schwarz, Student des Bachelorstudiums Smart Engineering of Production Technologies and Processes, fasst seine Erfahrungen zusammen: „Die Teilnahme an der Reise war ein großartiges Erlebnis. Auch wenn man in einer halben Woche keine Sprache lernen kann, hat der Sprachkurs wesentlich dazu beigetragen, eine auf den ersten Blick komplizierte Sprache zu entmystifizieren und zu erkennen, dass Mandarin gar nicht so schwer ist.

Neben der Sprachuni und der technischen Einführung in IKT, kamen auch Sightseeing und Freizeit nicht zu kurz. In jeder Stadt hatten wir mehrere Tage, um die jeweiligen Sehenswürdigkeiten zu besuchen, und abends haben uns unsere Guides Orte empfohlen, an denen wir das dortige Nachtleben erkunden konnten.

Darüber hinaus war es interessant, Huawei als Firma besser kennenzulernen, die in China wesentlich präsenter und dominanter ist als bei uns in Österreich. Es würde zu lange dauern, alle Erlebnisse und Erfahrungen der Reise zusammenzufassen. Daher empfehle ich jedem, nächstes Jahr selbst am ,Seeds for the Future-Wettbewerb‘ teilzunehmen – es ist den Aufwand auf jeden Fall wert.“

Shenzhen & Hong Kong

In Shenzhen trafen wir auf zwei weitere „Seeds for the Future-Gruppen“ aus Rumänien und dem Irak, mit denen wir im firmeneigenen Trainingscenter eine Woche lang Kurse zu Themen wie 5G, Internet of Things und Cloud Solutions absolvierten. Dabei lernten wir nicht nur über aktuelle ICT-Themen, sondern konnten als bunt gemischte internationale Gruppe auch vieles von- und über einander lernen. Unser Besuch in Shenzhen endete mit einer Abschlusszeremonie, bei der alle TeilnehmerInnen Zertifikate erhielten und wir uns voneinander verabschiedeten.

Für die österreichischen Studierenden ging es dann noch weiter nach Hong Kong, wo wir einen Tag lang die Stadt erkundeten, bevor wir die Heimreise antraten. Dabei bestand lange Ungewissheit, ob der Rückflug auf Grund der Wetterbedingungen möglich sei, denn der Taifun „Mangkhut“ näherte sich der chinesischen Küste. Zum Glück konnten wir den Rückflug aber antreten und nach einer langen Reise voller neuer Erfahrungen und mit neuem Wissen zurück nach Österreich kommen.

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