FH zeigt Wissenschaft zum Nationalfeiertag im BMWF

Am 26. Oktober öffnet das Ministerium seine Pforten, BesucherInnen konnten die Wissenschaft von heute und morgen hautnah miterleben.

Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung

Auch die Fachhochschule St. Pölten war am 26. Oktober im Empire Zimmer im Palais Starhemberg mit zwei spannenden Wissenschaftsprojekten vertreten. Anhand des elektronischen Diabetescoach konnten sich BesucherInnen per Scan des Strichcodes relevante Produktinformationen bezüglich Typ 2 Diabetes holen. Der Diabetescoach legt dabei besonderes Augenmerk auf die Anwenderkenntnisse von älteren Menschen für elektronische Geräte. Informationen werden in entsprechender Größe am Bildschirm angezeigt. Von der einfachen Handhabung beim Scannen haben sich die BesucherInnen selber überzeugen können. Minister Karlheinz Töchterle hat sich beim Tag der offenen Tür selber vom Diabetescoach beraten lassen.

Der Diabetescoach interessiert & überzeugt

Begeistert war man vor allem, weil der Diabetescoach Alternativprodukte, die für Diabetes-PatientInnen geeigneter sind, vorschlägt. Ernst Piller, Leiter des Instituts für Sicherheitsforschung der FH St. Pölten: "Viele BesucherInnen – inklusive Minister Töchterle, haben sich für unsere Projekte interessiert. Vor allem die Kundennähe und Bodenständigkeit unserer Forschungstätigkeit wurde besonders betont." Der Diabetescoach ist ein Projekt des Instituts für Sicherheitsforschung und dem Department für Gesundheit & Soziales an der FH St. Pölten. Johannes Pflegerl, FH-Dozent im Department Gesundheit & Soziales der FH St. Pölten: "Die BesucherInnen haben insbesondere durch das Ausprobieren sehr schnell verstanden, worum es geht und die Projekte aufgrund ihrer Anschaulichkeit sehr gutgeheißen. Zum Diabetescoach ist sehr oft die Frage gestellt worden, wann es dieses Gerät flächendeckend geben wird."

Den eigenen Gang analysieren lassen

Auf reges Interesse stieß beim Tag der offenen Tür die Ganganalyse. Bei einem „Testlauf“ konnten sich BesucherInnen ihre Art zu gehen auswerten lassen. Anwesende PhysiotherapeutInnen erklärten, wie eine Abweichung von der Norm erkannt wird und was die Folgen sein können. Mit der elektronischen Ganganalyse konnten sich die BesucherInnen schließlich selber ein Bild von ihrer Art zu gehen machen und anhand der Erklärungen anwesender PhysiotherapeutInnen erkennen, wo eventuelle Probleme liegen. Brian Horsak, Researcher im Studiengang Physiotherapie: "Wir haben uns gefreut, am Tag der offenen Tür unser Projekt präsentieren zu können. Die BesucherInnen zeigten sich sehr interessiert und haben sich von uns beraten lassen." Die „Ganganalyse“ ist ein Projekt von Physiotherapie unter Mitarbeit des IC\M/T – Institut für Creative\Media/Technologies an der FH St. Pölten.

Mit diesen beiden Projekten zum Tag der offenen Tür im Ministerium für Wissenschaft und Forschung verdeutlichte die FH St. Pölten einmal mehr, wie wichtig ihr eine qualitative Ausbildung mit gleichzeitiger praxisnaher Forschung ist.

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