Foodsharing-Projekt

Studentinnen der FH St. Pölten haben in der Stadt eine Foodsharing-Initiative ins Leben gerufen, um Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren.

Die Diätologiestudentinnen Julia Kram, Kathrin Leitner und Melanie Steindl sowie die Physiotherapiestudentin Christine Dockner haben in St. Pölten eine Foodsharing-Aktion ins Leben gerufen: Sie sammeln Lebensmittel in Geschäften ein, die diese nicht mehr verkaufen können oder wollen – etwa Abgelaufenes, Produkte mit unleserlichen Verpackungen, Obst mit Druckstellen oder krumme Gurken – sowie Lebensmittel von Privatpersonen wie überschüssiges Obst aus dem Garten.

Das Essen verteilen sie dann kostenlos weiter. „Dabei kann man kreativ sein, hier gibt es keine fixen Verteilungswege. Die einzige Regel ist, dass nichts von dem Abgeholten weggeschmissen werden soll“, sagt Melanie Steindl.

"FairTeiler" für gerettete Lebensmittel

Die Studentinnen haben dazu den „FairTeiler“ etabliert: einen Kühlschrank im Studierendenwohnheim in der Herzogenburger Straße. Neben den „geretteten“, nicht mehr verkaufbaren Lebensmitteln können hier auch Privatpersonen direkt Lebensmittel weitergeben. Einen weiteren „FairTeiler“ möchten die Initiatorinnen an der FH aufstellen und mittelfristig zusätzliche in St. Pölten.

Außerdem ist ihr Ziel, weitere Partnerinnen und Partnern für ihr Projekt zu gewinnen. ​ Mittlerweile beteiligen sich mehr als 30 Personen an der Initiative – nicht nur Studierende aus fast allen Studiengängen, auch interessierte BürgerInnen. „Das ist gut so, so läuft das Foodsharing auch in den Ferien weiter und kommt in der Stadt an“, sagt Steindl. Damit noch mehr St. PöltnerInnen dem Beispiel folgen, organisiert die Foodsharing-Gruppe regelmäßig Info-Abende.

Facebook-Seite der Initiative

Jetzt teilen: