Galanacht der Forschung: Frischzellenkur für die Wissenschaft

Dipl.-Ing. Gernot Kohl und Dr. Gabriela Fernandes

Feierlicher Ausklang der Europäischen Forschungsnacht vor vollem Haus im Landestheater St. Pölten.

Letzten Freitag wurde im Landestheater im Rahmen einer feierlichen Gala der Forschung und Wissenschaft gehuldigt. „Wir sind stolz darauf, dass die FH St. Pölten als einzige österreichische Hochschule auserwählt wurde, den österreichischen Beitrag zur European Researchers´ Night 2013 zu gestalten“, so die beiden GeschäftsführerInnen der FH St. Pölten Dipl.-Ing. Gernot Kohl und Dr. Gabriela Fernandes in ihren Begrüßungsworten.

FH St. Pölten als bedeutender Ort für Wissenschaft und Forschung

Die Stadträtin Mag. Ingrid Heihs und die Landesrätin Mag. Barbara Schwarz würdigten die Stadt St. Pölten und die FH St. Pölten als bedeutenden Bildungs- und Ausbildungsort und lobten die Galanacht der Forschung als Veranstaltung, welche das Thema Forschung in beeindruckender Weise der Öffentlichkeit näher bringt. Die Sektionsleiterin für wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten, Mag. Barbara Weitgruber vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, gratulierte in ihrer Rede zum Programm der European Researchers´ Night und kündigte an, dass die FH St. Pölten damit auch beim Tag der offenen Tür des Ministeriums am 26. Oktober sehr präsent sein, und viele weitere BesucherInnen erreichen wird. Zwei herausragende und prämierte Projekte des Ideenwettbewerbs wurden vom Rektor FH-Prof. Dipl.-Ing. Hannes Raffaseder dem Publikum vorgestellt und im Anschluss die Urkunden an die PreisträgerInnen verliehen: „Ich freue mich über die in vieler Hinsicht überaus gelungene Veranstaltung. Unser Beitrag zur European Researchers‘ Night kann mit allen anderen gut mithalten. Wir haben Österreich bestimmt gut vertreten!“

Dr. Peter Skalicky über Forschung und Innovation

Nach den Worten von Prof. Dipl.-Ing. Dr. Peter Skalicky, der die abschließende Festrede hielt, sind Forschung und Wissenschaft unabdingbarer Teil der Lehre und Ausbildung: „Neugier und Visionen sind die wesentlichen treibenden Kräfte der Menschheit, die Forschung ist ihr Werkzeug. Sie kann – als Grundlagenforschung – dem Wunsch nach „absichtslosem“ Erkenntnisgewinn dienen, oder als angewandte Forschung der Lösung von Problemen und der Erfindung neuer Verfahren oder Produkte. Innovation ist es, wenn man´s verkaufen kann. Forschung und Innovation bedingen einander – man muss nur wissen, wie´s geht. Wie – das kann man auf Hochschulen lernen, zum Beispiel an der FH St. Pölten, die die Europäische Nacht der Wissenschaft ausgerichtet hat. Schon zum zweiten Mal übrigens – und es wird immer spannender.“

Die künstlerischen Darbietungen des Rahmenprogramms der Gala fungierten als stimmungsmachende Vermittler und Träger von Themen der Wissenschaft und Forschung. Dass Wissenschaft, die als vermeintlich sperrig und spröde gilt, sich hervorragend in die Kunst einbetten lässt, bewiesen die vorgetragenen Science-Kantaten und das Improvisationstheaterspiel der Gruppe Theatre Works. Das Theaterstück File >> exit oder „Die unerträgliche Leichtigkeit des Tötens“ nach der Romanvorlage „Collision Domain“ von Robert Luh, basierend auf einer Idee von FH-Prof. Dr. Ernst Piller, gelangte als gelungener Abschluss der Galanacht zur Uraufführung.

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