Gastdozentur an der FH Bern

Hörsaal

Johann Grassl, Dozent im Bachelor Studiengang Diätologie, lehrte als Gastdozent an der FH Bern. Die Zusammenarbeit läuft erfolgreich seit acht Jahren.

Die Fachhochschule Bern und die FH St. Pölten pflegen den Dozierendenaustausch an den Studiengängen Diätetik/Diätologie bereits seit acht Jahren. Über diese acht Jahre hinweg konnte die Zusammenarbeit immer weiter intensiviert werden. Es besteht ein reger Wissenstransfer in diversen Fachgebieten. Neuigkeiten und Einschätzungen werden unter den Dozentinnen und Dozenten ausgetauscht und diskutiert. Erfahrungen wie zum Beispiel die aus der österreichischen Version der Allergenkennzeichnungsverordnung werden in die schweizerische Version einfließen.

Unterricht im Bereich Fettstoffwechselstörungen

Im heurigen Wintersemester unterrichtete FH-Dozent Johann Grassl vom 15. bis 18. Oktober 2018 im Bereich Ernährung bei Dyslipoproteinämien (Fettstoffwechselstörungen) im dritten Semester des in Bern angesiedelten Bachelor-Studiengangs Ernährung und Diätetik.
Die Studierenden diskutierten anhand praktischer Fallbeispiele die ernährungstherapeutischen Interventionen bei erhöhten Blutfettwerten wie Cholesterin und Triglyceride. Besonders spannend verliefen die Diskussionen, wenn es um konkrete Empfehlungen zu Lebensmitteln und Speisen ging. Schon innerhalb der Schweiz unterscheidet sich die Ernährungsweise auf Grund der vier verschiedenen Volksgruppen und Sprachen teilweise erheblich. Typisch sind zum Beispiel regional unterschiedliche Brotsorten.
Durch den Austausch wurde die bereits bestehende gute Kooperation mit der Berner Fachhochschule und insbesondere mit dem Studiengang Ernährung und Diätetik weiter vertieft.

 Und zum Abschluss noch ein kleiner Beitrag aus dem Lebensmittellexikon:

„Was bekommt man, wenn man Cholera bestellt?“

Das klingt nicht gesund – und schmackhaft schon gar nicht! Aber da kann man sich zünftig irren! Es handelt sich um eine Pastete aus Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfeln, Speck, Lauch und Käse. Sie wurde vermutlich circa 1830 während der Cholera Epidemie erfunden. Einerseits um Reste zu verwerten, andererseits um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Da diese Zutaten zu jener Zeit üblicherweise in der Speisekammer oder im eigenen Garten vorrätig waren, musste man nicht nach draußen gehen.

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