Gastvortrag Berglandmilch

Gastvortrag Berglandmilch

Josef Braunshofer, der Geschäftsführer von Berglandmilch, stattete dem Master Media- und Kommunikationsberatung einen Besuch ab.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Markenführung begeisterte Josef Braunshofer die Studierenden des Master Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung mit einem Einblick in die Markenwelt von Berglandmilch. Als Geschäftsführer überblickt er die Marken Schärdinger, Lattella und die beiden regionalen Marken Tirol Milch und Stainzer.

Bei Milchprodukten ist eine Differenzierung gut möglich, so Braunshofer, alleine deshalb, weil eine so breite Vielfalt an Produkten besteht. Der Konkurrenzdruck ist dennoch stark, auch weil sich die Berglandmilch mit hoher Qualität und einem vergleichsweise höheren Preis am Markt behaupten will. Ziel in der Markenführung ist es, durch Werbebotschaften positive Assoziationen zu den Produkten zu wecken, um bei der Kaufpräferenz nicht allein den Preis entscheiden zu lassen.

Lebensmitteleinzelhandel im Wandel

Ein wichtiger Faktor sind außerdem die wandelnden Bedingungen im Lebensmitteleinzelhandel. So sind Handelsmarken mittlerweile die größten Konkurrenten, gleichzeitig beliefert die Berglandmilch diese aber, wie beispielsweise Hofers „Zurück zum Ursprung“ und die Eigenmarken von Spar. Braunshofer beschreibt die Beziehung mit dem Einzelhandel als fordernd, weil er sich mit seinen eigenen Marken von der Konkurrenz abheben will, andererseits aber unter gewissen Bedingungen Vorteile und Produktinnovationen auch an Handelsmarken weitergibt.

Mit der polarisierenden Figur „Schärdinand“ will man der etablierten Marke Schärdinger ein neues Gesicht geben – weg von Heimatidylle und „I am from Austria“ zu mehr Genuss und dennoch einem gewissem Konsumpatriotismus. In Zukunft will man die Werbebotschaft noch stärker in Richtung Genuss lenken, daher auch der neue Slogan „Mit Schärdinger schmeckt das Leben“, statt dem alten „Mit Schärdinger lässt sich’s leben“.

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