Gastvortrag von Charlotte Hager

Im Rahmen der Spezialvorlesung Werbung begrüßte der Master Studiengang Media- und Kommunikationsberatung die Semiotik-Expertin Charlotte Hager

Im Rahmen der Spezialvorlesung Werbung begrüßte der Master Studiengang Media- und Kommunikationsberatung die Semiotik-Expertin des Instituts comrecon.

Charlotte Hager ist Semiotic Brand Navigator und Gründerin des 2008 eröffneten Instituts comrecon. Mit einem kleinen Team von vier Personen untersucht sie Markenbotschaften und hinterfragt, was die KonsumentInnen tatsächlich wahrnehmen. Im Rahmen ihres Vortrags legte sie den Fokus auf Semiotik als „Werkzeug zur Optimierung der Werbebotschaft“. Bedingt durch die Veränderung der Kommunikation und der Schwierigkeit potentielle KundInnen mit Werbebotschaften zu erreichen, kommt der Anwendung der Semiotik im Rahmen der Werbung eine immer stärkere Bedeutung zu.

„Die Rosarote Brille gibt es!“

Die Expertin betonte, dass unser Gedächtnis unsere Wahrnehmung filtert, um nur das wahrzunehmen, was für uns relevant ist. Um die Wichtigkeit dieses vollautomatischen Prozesses hervorzuheben, bezeichnete sie den im Neuromarketing bekannten Autopiloten gar als „Zombiesystem“. Ebenso relevant sei es, so die Expertin, als MarketingmanagerIn zu wissen, dass wir uns Dinge oder Marken, die wir mögen, gerne schönreden und uns dabei sprichwörtlich die „Rosarote Brille“ aufsetzen.

Die Wichtigkeit einer Markenstringenz und was wir vom Film lernen können

Gegen Ende der Präsentation bot uns Charlotte Hager die Möglichkeit, unsere Eindrücke zu Werbemitteln kundzutun, um im Selbstversuch die Botschaft der Zeichen zu deuten. Im Schlussplädoyer betonte die Expertin die Wichtigkeit eines klaren Unternehmensauftritts und einer durchdeklarierten Markensprache. Als Beispiel wie man es richtig macht, zog sie die Filmbranche heran, denn dort, so Hager „werde nichts dem Zufall überlassen“.

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