Gesunde Ernährung im SOS-Kinderdorf

Gesunde Ernährung im SOS-Kinderdorf

DiätologInnen der FH St. Pölten beraten Jugendliche

Während der Jugend angelernte Ernährungsgewohnheiten wirken sich auf Gesundheit und Krankheit im Alter aus. In einem Projekt für das SOS Kinderdorf Hinterbrühl haben DiätologInnen der FH St. Pölten die Jugendlichen beraten und ihnen gesunde Ernährungsgewohnheiten vermittelt.

Gewohnte Verhaltensmuster aufbrechen

Ernährungs- und lebensstilassoziierte Krankheiten nehmen österreichweit zu und stellen einen wesentlichen Faktor für Morbidität und Mortalität im Erwachsenenalter dar. Gesunde Ernährung im Kindes- und Jugendalter ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig.

Die Organisation SOS-Kinderdorf Hinterbrühl hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden zu unterstützen. Dazu gehört auch, den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit verstehen zu lernen.

Diätologinnen der FH St. Pölten sowie Studentinnen des Studiengangs Diätologie haben im Auftrag des SOS-Kinderdorfs Hinterbrühl den 14- bis 18-jährigen Mädchen des Kinderdorfes Wissen über gesunde Ernährung, sowie den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit in Form von Workshops erlebnisorientiert, interaktiv und praxisnah vermittelt.

„Die Jugendlichen sollten dazu motiviert werden, Eigeninitiative zu ergreifen und bisherige gewohnte Verhaltensmuster zu Lebensmittelwahl, Obst- und Gemüsekonsum und Zubereitungsarten aufzubrechen und zu verändern. Um die Jugendlichen bestmöglich zu erreichen, wurden die Workshops durch unsere annähernd gleich alten StudentInnen durchgeführt“, sagt die Diätologin Gabriele Leitner, Leiterin des Projekts und FH-Dozentin am Department Gesundheit & Soziales der FH St. Pölten.

Essen als sozial-integrative Handlung

In den Workshops wurde den Jugendlichen Essen auch als sozial-integrative und den Lebensrhythmus mitbestimmende Handlung vermittelt, etwa durch gemeinsames Tischdecken und das Gestalten einfacher Tischdekorationen.

Den in Wohngemeinschaften lebenden und sich größtenteils selbst versorgenden Jugendlichen wurde damit im Rahmen dreier Workshops durch praktische Erfahrung eine Basis an ernährungs- und gesundheitsorientiertem Verhalten näher gebracht. Dadurch wurden nachteilige Ernährungsverhaltensweisen positiv beeinflusst und gesundheitsförderliche Handlungsweisen verstärkt.

Projekt „SOS Gesundheit – Gesundheitsförderung Jugendlicher in sozial-pädagogisch therapeutischen Institutionen am Beispiel SOS-Kinderdorf Hinterbrühl“

Das Projekt entstand im Auftrag des SOS-Kinderdorfs Hinterbrühl.

Jetzt teilen: