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Gründen im Lehrplan

Eine interdisziplinäre Lehrveranstaltung weist Studierenden den Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit

Gründen im Lehrplan
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Copyright: Katarina Balgavy

Erfolgreiche Lehrveranstaltungen soll man bekanntlich weiterführen. Deshalb startete die im letzten Studienjahr ins Leben gerufene studiengangsübergreifende Lehrveranstaltung "Von der Geschäftsidee bis zum Businessplan" (Department Medien & Digitale Technologien) bzw. "Ideenmanagement & Business Planning" (Department Medien & Wirtschaft) in die nächste Runde. Im Fokus: Studierende setzen sich aktiv mit dem Weg des Gründens auseinander und lernen den Prozess vertieft kennen.

Die Lehrveranstaltung punktet dabei nicht nur mit Interdisziplinarität, sondern auch mit interessanten Inputs und Expertenwissen direkt aus der Wirtschaft.

"Die enge Kooperation mit zahlreichen Experten und Expertinnen aus dem Wirtschaftsleben und Finanzsektor sowie mehreren Gründerservice-Einrichtungen, Betrieben und Start-ups macht es möglich", freut sich FH-Lektor Peiman Zamani, dass auch in diesem Studienjahr wieder zahlreiche externe Coaches gewonnen werden konnten.

So werden den Studierenden der Master Studiengänge Digital Design, Digital Media Production, Interactive Technologies und Digital Media Management Mentorinnen und Mentoren an die Seite gestellt, die sie mit ihrer Expertise bei wichtigen Fragestellungen und Herausforderungen beratend unterstützen.

Wirtschaft & Technik: gemeinsam zum Erfolg

"Von der Geschäftsidee bis zum Businessplan" bzw. "Ideenmanagement & Business Planning" ist eine über zwei Semester angelegte, interdisziplinäre Lehrveranstaltung, die Studierende der beteiligten Studiengänge gemeinsam besuchen. Maßgeblich an der Konzeption dieses neuen Lehrangebots beteiligt waren die beiden FH-Lehrenden Peiman Zamani und Wolfgang Römer; sie sind auch aktiv als Lehrveranstaltungsleiter im Rahmen dieser departmentübergreifenden Zusammenarbeit tätig. 

In idealerweise gemischten Teams setzen die Studierenden eigene Projektideen um und bereiten die notwendigen Schritte in Richtung Selbstständigkeit und Unternehmensgründung vor.

Konkret arbeiten die Teams an einer Idee bzw. an der Konzepterstellung für eine Unternehmensgründung. Dabei geht es um Ideengenerierung, Ideendiskussion, Entwicklung der eigenen Geschäftsidee, Analyse, Strategieentwicklung sowie um Vorarbeiten zur Erstellung eines Businessplans. Sie erstellen und präsentieren einen fundierten und professionellen Pitchdeck und berücksichtigen bei ihrer Arbeit zur Verfügung stehende Finanzierungsmöglichkeiten und Fördergesellschaften.

Durch die enge Zusammenarbeit von Studierenden aus zwei Departments werden die Elemente Technik und Wirtschaft zusammengeführt und gewinnbringend verknüpft. Der nächste Schritt für die Teams, nämlich die Bewerbung zum Creative Pre-Incubator (CPI) der FH St. Pölten, ist dann nur mehr ein kleiner.

Gründen: Coaches geben Tipps aus erster Hand

Begleitend zu den Einheiten der Lehrveranstaltung haben die Teams die Option, sich externen Rat in Form eines Mentorings zu holen. Aus einem Pool von 42 Mentorinnen und Mentoren mit unterschiedlichen Wissensgebieten können die für die individuellen Bedürfnisse und Fragestellungen erforderlichen Coaches frei gewählt werden.

Die Coaches kommen aus verschiedensten Bereichen, wie etwa Finanzierung, Unternehmensgründung und Marketing. 

Beispielhaft dürfen wir folgende Institutionen nennen: accent GründerserviceAustrian Wirtschaftsservice aws, Brainswork, Die Design ManufakturDestillerie Farthofer, ecoplus NÖ Wirtschaftsagentur, Enpulsion GmbH Erste Bank der niederösterreichischen Sparkassen AG, GW St. Pölten, RaHel GmbH, Riz up NiederösterreichSparkasse Niederösterreich, tecnet equityWirtschaftsagentur Wien, WKO NÖ u.v.m.

Sie werden den Teams bei ihren individuellen Fragestellungen mit ihrem Know-how beratend zur Seite stehen.