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Hands-on Sensorik für die digitalisierte Bahn

Sensorik-Werkstätte mit dem Unternehmen HBK - Hottinger, Brüel & Kjær in der Lehrveranstaltung „Technische Systeme im Eisenbahnwesen“

Hands-on Sensorik für die digitalisierte Bahn
Sensorik-Übungen im Unterricht
Copyright: FH St. Pölten / Adrian Wagner

Für die Lehrveranstaltung „Technische Systeme im Eisenbahnwesen“ im ersten Semester des Masterstudiengang Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen konnte mit dem Unternehmen HBK - Hottinger, Brüel & Kjær (ehemals HBM) der Marktführer für präzise und verlässliche Messtechnik-Produkte als Kooperationspartner gewonnen werden.

Zwei Spezialisten des Unternehmens konnten noch vor dem Corona-bedingten Aussetzen des Präsenzunterrichts die FH St. Pölten besuchen und haben gemeinsam mit den Lehrbeauftragten Adrian Wagner und Frank Michelberger einen praxisnahen Tag zum Thema Sensorik im Eisenbahnwesen gestaltet. Herr Dietmar Maicz, Projektmanager für den Bereich Railway startete mit einem Vortrag zum Thema Messtechnik allgemein und ging dann speziell auf die Anforderungen an die Messtechnik und Sensorik im Eisenbahnwesen ein.

Viele Messbeispiele aus der Praxis zeigten anschaulich, wie komplex das Thema ist. Da das Unternehmen auch in vielen Forschungsprojekten tätig ist, konnte zudem ein kleiner Blick in zukünftige Herausforderungen gegeben werden.

Üben am Gerät

Herr Andreas Klarer (Vertrieb Industrielle Messtechnik) leitete anschließend den praktischen Teil an. Dafür wurden von ihm unterschiedliche Messgeräte aufgebaut und bereitgestellt, an und mit denen die Studierenden selbständig verschiedenste Übungen, zum Beispiel zu Kraftsensorik durchführen mussten. Zu diesen Übungsaufgaben gehörte auch die Auswertung und Dokumentation. Somit konnte Sensorik Hands-on und praxisnah vermittelt werden.

"Ein großes Dankeschön an das Unternehmen HBK und die Herren Maicz und Klarer, die diese Kooperation unterstützten und denen es ein sichtbares Anliegen war, unseren Studierenden die Erfahrungen aus der Praxis der Eisenbahnwelt mitzugeben", freut sich Frank Michelberger über den erkenntnisreichen Tag.

Masterstudium mit 5 Wahlpflichtpfaden

Das Masterstudium Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen kann als bahnspezifische Zusatzausbildung im Anschluss an facheinschlägige andere Studienrichtungen absolviert werden. Der Studienplan bietet mit 5 möglichen Wahlpflichtpfaden interessante Vertiefungsoptionen aus dem Pool folgender Module:

  • Fahrzeugtechnik
  • Energietechnik
  • Signaltechnik
  • Systemtechnik
  • Bautechnik
  • Markt
  • Management

Eine Bewerbung ist mit dem Bachelor Bahntechnologie und Mobilität an der FH St. Pölten oder einem mindestens dreijährigen artverwandten Studium an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Fachhochschule oder Universität möglich. Zur Überbrückung von Wissensdefiziten gegenüber Absolvent*innen des Bachelorstudiums Bahntechnologie und Mobilität wird ein Brückenkurs angeboten, der in Fernlehre bzw. im Selbststudium absolviert werden kann.

Eine Bewerbung ist bis 14. Juni 2020 möglich und erfolgt online. Das im Bewerbungsprocedere vorgesehene persönliche Aufnahmegespräche kann Corona-bedingt bei Bedarf auch per Video durchgeführt werden.

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FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Michelberger Frank, EURAIL-Ing.

FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Frank Michelberger, EURAIL-Ing.

Institutsleiter Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung Stellvertretender Studiengangsleiter Bahntechnologie und Mobilität (BA) Lehrgangsleiter Fachtrainer/in im Eisenbahnwesen (akad.) Lehrgangsleiter Seminare Bahntechnologie und Mobilität Department Bahntechnologie und Mobilität
Ing. Dipl.-Ing. Wagner Adrian, BSc

Ing. Dipl.-Ing. Adrian Wagner, BSc

Junior Researcher Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung Department Bahntechnologie und Mobilität