Information Security Absolventin gewinnt Hackerwettbewerb für Frauen

Die FH-Absolventin Marion Marschalek konnte den Reverse-Engineering-Wettbewerb für sich entscheiden.

Der IT-Sicherheitsexperte Thomas Dullien veranstaltete einen Reverse-Engineering-Wettbewerb um weibliche Talente zu entdecken. Beim Reverse Engineering geht es im Grunde darum, einen unbekannten Code mit Hilfe eines Debuggers der zur Softwareanalyse dient, zu untersuchen. Jurymitglied Carrie Jung erklärt: “Das ist wie beim Lösen eines Puzzles. Man fängt mit einigen kleinen Stücken an, schon bald hat man mehrere Teilstücke zusammengesetzt und schließlich kommen all die kleinen Teile zusammen und ergeben ein komplettes Bild dessen, was der Binärcode versucht zu tun.”

Nach Thomas Dullien galt Reverse Engineering vor einigen Jahren noch als dunkle Kunst, heute gehört es fast schon zu einer Mainstream-Tätigkeit.

Encouraging female reverse engineers

Trotz der wachsenden Community ist der Frauenanteil vergleichsweise gering, deswegen hat Thomas Dullien sich entschlossen die Reverse-Engineering-Challenge 2013 zu starten. Er konnte eine namhafte Jury zusammenstellen und als Hauptpreis winkt der Gewinnerin ein Besuch der Sicherheitskonferenz SyScan 2013 in Singapur, inklusive Hin- und Rückflug.

Marion Marschalek stellte sich der Herausforderung: "Die ganze Sache war wie Puzzle bauen, vorhandenes und neu gewonnenes Wissen nutzen um Schritt für Schritt die Analyseergebnisse zu einem großen Bild zusammen zu setzen." Der Analyse-Bericht von Marion Marschalek überzeugte die Jury sowohl in Sachen technischer Tiefe wie auch Struktur und Lesbarkeit. "Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass mein Report der beste wäre - umso mehr freue ich mich nun über diesen Erfolg!"

Wir gratulieren Marion Marschalek herzlich und wünschen ihr viel Spaß auf der SyScan 2013 in Singapur!

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