Inklusion als Ziel

Inklusion als Ziel

Arlt-Symposium am 17.09.2015 zu Konsequenzen für die Organisation Sozialer Arbeit

Durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist Inklusion zu einem Arbeitsprinzip geworden, das alle Lebensbereiche umfasst. Das Arlt-Symposium 2015 greift das Thema Inklusion auf und setzt sich mit den Konsequenzen für die Organisation Sozialer Arbeit auseinander.

Soziale Inklusion in der Definition des Ilse Arlt Instituts für soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten beschreibt die Möglichkeit des Nutzens und Mitgestaltens der gesellschaftlichen und sozialen Prozesse als Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung. Wie dies gelingen kann und welche Konsequenzen das für die Soziale Arbeit hat diskutieren am 17.09.2015 internationale ExpertInnen beim 5. Symposium des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Zivilgesellschaft und Betroffene

Die Rolle sozialer Dienste zwischen Zivilgesellschaft und Betroffenen zeigt Tom Schmid von der FH St. Pölten in seiner Keynote. Mit welchen Instrumenten Inklusion in der Sozialen Arbeit erfasst werden kann, präsentieren Peter Pantuček-Eisenbacher, Leiter des Departments Soziales an der FH St. Pölten, sowie Jenny Baron und Silvia Schriefers von der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer - BAfF e.V. aus Berlin.

In der dritten Keynote präsentiert Marion Sigot von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt was Inklusion und Selbstbestimmung aus der Perspektive der NutzerInnen von Institutionen bedeutet.

Bei einer Postersession stellen Studierende des Studiengangs „Organisationsentwicklung und Inklusion“ der Hochschule Neubrandenburg ihre Arbeiten vor.

Workshops und Film zu Praxis und persönlicher Erfahrung

Am Nachmittag können die TeilnehmerInnen der Tagung ihre Erfahrungen zu verschiedenen Feldern der Sozialarbeit in Workshops austauschen. Themen sind Lehr-Lern-Wirkstatt,

KlientInnenbetreuung, selbstbestimmtes Leben und politische Teilhabe, Inklusion in Kindergärten, Inclusionschart und Soziale Genossenschaften.

Ein Workshop widmet sich den Erfahrungen von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Gezeigt wird der Kinofilm „Wellentäler“, den Studierende der Studiengänge Medientechnik und Soziale Arbeit der FH St. Pölten produziert haben.

Eine abschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Rolle von "Inklusiven Organisationen". DiskutantInnen sind Anna Durstberger (Caritas St. Pölten), Peter Pantuček-Eisenbacher (FH St. Pölten), Marion Sigot (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) sowie Steffi Kraehmer und Anke S. Kampmeier von der Hochschule Neubrandenburg.

Die Veranstaltung ist Teil der Summer School des Studiengangs „Organisationsentwicklung und Inklusion“ der Hochschule Neubrandenburg und entstand in Zusammenarbeit der beiden Hochschulen. Die TeilnehmerInnen der Summer School setzen sich weitere zwei Tage mit der Praxis und der Rechtslage zum Thema in Österreich auseinander.

Inklusion als Ziel – Konsequenzen für die Organisation Sozialer Arbeit

5. Symposium des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung
17.09.2015 | 09:00 - 17:00 Uhr | FH St. Pölten
Matthias-Corvinus-Straße 15
A-3100 St. Pölten

Programm und Anmeldung: http://symposium.fhstp.ac.at/

 

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