Innovative Ideen präsentiert

Die iLab-Studierenden mit Lehrenden der FH St. Pölten.

Abschlussveranstaltung des neuen Wahlmoduls "iLab" an der FH St. Pölten

Seit Herbst 2018 bietet die FH St. Pölten mit dem „Interdisciplinary Lab“ (iLab) ein neues Wahlmodul an, in dem sich Studierende in studiengangsübergreifenden und internationalen Teams intensiv mit einem praxisrelevanten Projekt auseinandersetzen – von der Idee bis zur konkreten Umsetzung. Nun wurden die innovativen Projektarbeiten im Rahmen einer Abendveranstaltung präsentiert – von der Fahrgemeinschafts-App bis hin zu einer Plattform, die AsylwerberInnen und Einheimische zusammenbringen soll.

Erweiterten Blick erlangen

Im iLab erlernen Studierende, sich aus interdisziplinärer Perspektive mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen, und erlangen einen erweiterten Blick auf die ihrem Studium zu Grunde liegenden Fachdisziplinen. Begleitet werden sie dabei von einem interdisziplinären BetreuerInnenteam der FH St. Pölten – sogenannten Lab Masters – sowie internen und externen Coaches. 

Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Studierenden in Teams jene vier Projekte der Öffentlichkeit, die die beiden Decision Gates vor einer internationalen ExpertInnen-Jury erfolgreich passiert haben.

„Die laufende Evaluierung der Projekte während des Semesters stellt sicher, dass nur die vielversprechendsten Ideen in die nächste Phase aufsteigen“, erklärt Alois Frotschnig, Leiter des Departments Medien und Digitale Technologien und Initiator des iLabs an der FH St. Pölten. „Für uns stehen beim iLab aber weniger die Projekte selbst im Vordergrund, sondern vielmehr die persönliche Weiterentwicklung der Studierenden und das Durchleben des Prozesses – von der Auseinandersetzung mit einer gesellschaftsrelevanten Fragestellung bis hin zur Ideengenerierung und konkreten Lösungsentwicklung.“

Apps für gesellschaftliche Herausforderungen

Alle vier iLab-Teams erarbeiteten eine konkrete Lösung für verschiedene gesellschaftliche Fragestellungen. Dabei setzten sie auf mobile Applikationen, die in Form von Prototypen bei der Abschlussveranstaltung präsentiert wurden und bereits vom Publikum getestet werden konnten: 

  • Das Team von „Skillgration“ arbeitete an einer App, die Asylwerbende und die lokale Bevölkerung zusammenbringt, um voneinander zu profitieren und einander helfen zu können.
  • Im Projekt „Pick’n’Go“ entwarfen Studierende eine App, die durch ein Punkte-Sammelsystem dazu animieren soll, mehr zu Fuß zu gehen.
  • Das Team von „Carefy“ entwickelte eine App, die das Bilden von Fahrgemeinschaften in ländlichen Gebieten erleichtern soll.
  • Im Projekt „Mio“ entstand eine App, die Kinder spielerisch und kreativitätsfördernd an das Programmieren heranführt.

„Die Innovationskraft und Aktualität der vorgestellten Projekte ist sehr beeindruckend. Die Studierenden haben bewiesen, dass sie in der Lage sind, sich in disziplinenübergeifenden Teams mit neuartigen Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu beschäftigen und diese auch konkret umzusetzen. Die Teams haben nun die Möglichkeit, diese Projekte beispielsweise im Rahmen unseres Gründungs-Förderprogramms Creative Pre-Incubator weiterzuverfolgen“, so Monika Vyslouzil, Leiterin des Kollegiums der FH St. Pölten.

Die Projekte aus dem iLab werden am 15. Jänner auch im Rahmen der Projektevernissage an der FH St. Pölten präsentiert.

Im aktuellen Semester nahmen insgesamt 23 Studierende aus acht Ländern am iLab teil. Das nächste iLab startet im Wintersemester 2019/20.

Nähere Informationen

Jetzt teilen:

Haben Sie Fragen?

schliessen

Wir helfen Ihnen gerne weiter!