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Insights in die smarte Welt von morgen

Die Welt wird smarter und vernetzter – Franz Fidler sprach am 2. IoT-Fachkongress zu Kooperationsszenarien zwischen Mensch und Maschine

Insights in die smarte Welt von morgen
Franz Fidler als Keynote-Speaker beim 2. IoT-Fachkongress in Wien geladen
Copyright: Austrian Standards, Fotograf Peter Tuma

Austrian Standards lud am 3. Oktober 2018 zum 2. IoT-Fachkongress ins Austria Standards Meeting Center in Wien. Das Interesse war enorm und der Kongress ausgebucht – mehr als 100 EntscheidungsträgerInnen, Technologie-, Datenschutz- und SicherheitsexpertInnen sowie Marketingverantwortliche trafen sich, um Strategien zu diskutieren, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Franz Fidler, Studiengangsleiter der Master Studiengänge Digital Design, Digital Media Production und Interactive Technologies an der FH St. Pölten sowie Smart Engineering-Experte, sprach vor Ort darüber, wie die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Zukunft die (Arbeits-)Welt verändern wird und es bereits heute schon tut.

2. IoT-Fachkongress zu Internet of Things und Industrie 4.0

Den TeilnehmerInnen des Kongresses bot sich ein vielfältiges Programm. Renommierte Expertinnen und Experten referierten zu den Themen Smart City, Smart Country, Smart Traffic, Dezentralisierung, Security, Safety und Privacy und stellten neue Geschäftsmodelle vor.

Das Internet der Dinge (IoT) wird unsere Welt und damit auch unsere Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen; es gehe nun darum, so betonte man auf dem Kongress, dass die unterschiedlichen MarktteilnehmerInnen eine gemeinsame Sprache finden, Standards festlegen sowie passende Schnittstellen und Services definieren.

Mit IoT in eine smarte Welt

Unmittelbar im Anschluss an die Eröffnungsworte durch Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, beschrieb Franz Fidler in seiner Keynote mit dem Titel „Brave Smart World – Wie Menschen und Maschinen in Zukunft zusammenarbeiten“ unterschiedliche Kooperationsszenarien zwischen den heute bereits stark verzahnten Komponenten Mensch, Organisation und Technologie.

"Bereits heute kommunizieren fünfmal so viele Dinge miteinander, wie es Menschen auf dieser Welt gibt", erklärte Fidler in seinem Vortrag. Das IoT und die voranschreitende Zusammenarbeit zwischen diesen drei Komponenten würden zu neuen Arbeitszeitformen und anderen Hierarchie- und Kooperationsmodellen für MitarbeiterInnen und Unternehmen führen, so seine Prognose.

 

2. IoT-Kongress 2018_Bild1

In einer mit ExpertInnen und Experten besetzten Podiumsdiskussionsrunde diskutierte Dr. Karl Grün von Austrian Standards International zum Thema "Standardisierung" und wie die Wirtschaft bei der effizienten Anwendung neuer Technologien unterstützt werden kann.

Grün ist Dozent an der FH St. Pölten im Bachelor Studiengang Smart Engineering und lehrt zu den Themen „Forschung, Innovation und Normung“ den Normenkompass 4.0.

Für die Zukunft gerüstet – komm besser studieren

Mensch-Maschine-Interaktion in der Industrie 4.0 umsetzen, das Internet der Dinge für Herausforderungen der Zukunft nutzen, Virtual & Augmented Reality-Assistenzsysteme kompetent und effektiv einsetzen. Dies sind konkrete Bestandteile der Curricula gleich mehrerer Studiengänge an der FH St. Pölten.

Im Bachelor Studiengang Smart Engineering of Production Technologies and Processes lernen Studierende, die Möglichkeiten der Digitalisierung im Industrieumfeld einzusetzen. Als duales Studium organisiert sind die Ausbildungsblöcke an der FH noch stärker mit dem eigenen Beruf und Unternehmen verzahnt als in klassischen Studiengängen.

Studierende des Master Studiengangs Interactive Technologies, der in dieser Form erst seit dem Wintersemester 2018 angeboten wird, erwerben in den drei zur Wahl stehenden Masterklassen "Mobile", "Augmented & Virtual Reality" und "Industrie 4.0" Kompetenzen zur Gestaltung einer benutzerInnenzentrierten Mensch-Maschine-Interaktion. Mit ihrer Vertiefungsrichtung bereiten sich die Studentinnen und Studenten so gezielt auf die Herausforderungen und Anforderungen des Arbeitsmarktes einer stets smarter werdenden Zukunft vor.

Auch die Forschung zu Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge wird an der FH St. Pölten großgeschrieben. Mehrere Forschungsprojekte des Instituts für Creative\Media/Technologies widmen sich Entwicklungen im Bereich der digitalen Medientechnologien und der Frage, wie wir sie für uns nutzen können, beeinflussen sie unser tägliches Leben doch nachhaltig. Schwerpunkte, aktuelle Projekte und Publikationen nachzulesen hier.