Institut Medienwirtschaft auf DGPuK-Jahrestagung

Johanna Grüblbauer und Leyla Dogruel vor der Präsentation des Papers

Johanna Grüblbauer stellte Paper auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK) vor

Im Mai fand die 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK) statt. Schauplatz für die Tagung mit dem Thema „Selbstbestimmung in der digitalen Welt“ war die Universität Mannheim.

Mit Johanna Grüblbauer (stellvertretende Institutsleiterin Institut für Medienwirtschaft) referierte auch eine Vertreterin der FH St. Pölten. Im Rahmen des Panels „Medienökonomie und Mediengovernance“ präsentierte sie gemeinsam mit Leyla Dogruel das Paper „Konzentration vs. Vielfalt? Pressevielfalt in Deutschland und Österreich 1995-2015“.

Am Paper beteiligt waren (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Beck Klaus, Universität Greifswald
  • Berghofer Simon, FU Berlin
  • Dogruel Leyla, JGU Mainz
  • Grüblbauer Johanna, FH St. Pölten
  • Krone Jan, FH St. Pölten
  • Vonbun-Feldbauer Ramona, FU Berlin

Veränderungen regionaler Zeitungsmärkte

An dieser Stelle folgt ein kurzer thematischer Abriss des angesprochenen Papers. Die regionale und lokale Presse war im deutschsprachigen Raum seit den 1990er-Jahren strukturellen Veränderungen unterworfen. Die Folge waren erhebliche Prozesse der Konzentration und Ausdifferenzierung. Dieser Beitrag untersucht, welche langfristigen Implikationen Konzentrations- und Ausdifferenzierungsprozesse auf regionalen Zeitungsmärkten auf die formale und inhaltliche Vielfalt haben.

Die empirische Studie folgt einem komparativen Längsschnittdesign. Dabei werden die Entwicklungen formaler Vielfalt (Mehrfachverwertung und Ressortstruktur) und inhaltlicher Vielfalt (Themen und Quellen) anhand der Inhalte von Regionalzeitungen aus zwei Mediensystemen (Deutschland und Österreich) und jeweils zwei Regionen (stabil vs. dynamisch) in einem Zeitraum von 20 Jahren analysiert. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse werden vor dem Hintergrund der Konzentrationsforschung diskutiert.

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