Josef Ressel Zentrum präsentiert auf "DeepSec"

Manfred Kaiser präsentierte auf der DeepSec

Manfred Kaiser vom Josef Ressel Zentrum präsentierte auf der IT-Sicherheitskonferenz wie surfen im Internet das lokale Netz gefährden kann.

Von 17. bis 20. November 2015 fand in Wien die alljährliche Sicherheitskonferenz "DeepSec" statt. SicherheitsexpertInnen aus aller Welt präsentierten Aktuelles aus der Welt der IT-Sicherheit und stellten neueste Forschungserkenntnisse vor. Dipl. Ing. Manfred Kaiser vom Josef Ressel Zentrum für konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET) war mit seinem Vortrag „Remote Browser-Based Fingerprinting of Local Network Devices“ vertreten.

Heimnetzwerke und Firmennetzwerke werden immer öfter Ziel von Angriffen

Meistens stellt man sich einen IT-Angriff wie eine geradlinige Aktion vor: Jemand versucht über das Internet die Firewall zu überwinden, um sich so Zugriff auf die interne Infrastruktur zu verschaffen. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass bereits durch den Besuch einer Webseite sensible Informationen über das interne Netzwerk gesammelt werden können. In dem Vortrag wurde diese Problematik im Detail aufgezeigt und anhand einer Live-Demonstration veranschaulicht.

Dipl.-Ing. Manfred Kaiser erforscht im Josef Ressel Zentrum TARGET die frühzeitige Erkennung von gezielten Angriffen. Um solche Angriffe besser verstehen und erkennen zu können, wird nicht nur der Angriff selbst untersucht, sondern auch die vorhergehenden Schritte, die einen erfolgreichen Angriff überhaupt ermöglichen. Bereits der Besuch einer kompromittierten Webseite kann einem Angreifer die Möglichkeit geben, ein Netzwerk zu analysieren und dieses nach möglichen Schwachstellen abzutasten. Diese Informationen können anschließend für einen gezielten Angriff verwendet werden.

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