Kamerafunk im Live-Broadcasteinsatz

Studierende im Workshop

Am 01.06.2015 fand für Studierende des Master Studiengangs Digitale Medientechnologien ein Workshop zum Thema Kamerafunk statt.

Absolvent Dipl.-Ing. Bernhard Brandner hielt im Rahmen der Lehrveranstaltung TV-Studiotechnik im 2. Semester des Master Studiengangs Digitale Medientechnologien einen Workshop zu der Thematik Kamerafunk ab. Brandner arbeitet als Head of Technical Services beim international tätigen Unternehmen RIEDEL Communications und brachte für den Workshop Spezialequipment mit. 

Funkübertragung bei Live-Produktionen

"Funkübertragungen bei Live-Fernsehproduktionen sind nicht mehr wegzudenken und bieten umfangreiche gestalterische Möglichkeiten für TV-RegisseurInnen.“, so die einleitenden Worte von Dipl.-Ing. Bernhard Brandner. Kamerafunksysteme werden bei allen großen Fernsehproduktionen wie etwa Sportproduktionen oder Show-Produktionen eingesetzt.

Ein typisches Beispiel sind die Interviews, die Kamera außer Sichtweite des Teamsam Spielfeldrand nach einem Fußballspiel gemacht werden oder Seilkameras, die parallel zur Ruderstrecke bei den Olympischen Spielen geführt werden. Die Funksignale für Audio und Video werden oft auch über Helikopter und Flugzeuge geführt, um noch weitere Reichweiten erzielen zu können. Oft steht der Fernsehübertragungswagen mehrere Kilometer von der Kamera entfernt (siehe Bild), was eine genaue Planung der Technik und viel praktische Erfahrung erfordert. In seinem Workshop gab er den Studierenden einen Einblick in die verwendeten Technologien und führte mit ihnen zwei Testaufbauten durch. So konnten die StudentInnen zwei verschiedene Systeme miteinander vergleichen. 

„Das Ergebnis war, dass beide Funksysteme mit verschiedenen Antennen-Setups brillante Live-Bilder liefern können. Auch, wenn die Kamera schon außerhalb der Sichtweite des Produktionsteams ist.“, reflektiert Lehrveranstaltungsleiter FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Thiemo Kastel den Vormittag.

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