Klinisches Temperaturmanagement in Anästhesie II

Symbolbild

Von 25. bis 27. April 2018 fand der Deutsche Anästhesie Congress im Nürnberg Convention Center statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. veranstaltete den diesjährigen deutschen Anästhesie Congress in Nürnberg. Fachärzte und Fachärztinnen, Pflegefachpersonen sowie angesehene Experten und Expertinnen des Gesundheitswesens und der Industrie trafen sich zum bisher 65. Mal, um sich unter dem Motto „WISSEN LEBEN“ auszutauschen, sowie sich gemeinsam am Ausbau und Fortschritt der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie zu beteiligen bzw. sich fort- und weiterzubilden.

Zeitgleicher Pflegekongress 

Parallel dazu fand ebenso ein dreitägiger Pflegekongress statt. PflegepraktikerInnen sowie -wissenschafterInnen tauschten sich in insgesamt 27 Fachvorträgen und zwei Workshops zu den Themenbereichen innerklinische Reanimation, der Anästhesiearbeitsplatz, Praxis der Intensivpflege, PatientInnendatenmanagementsysteme, Risikoeinschätzung, Delirprävention sowie Hypothermievermeidung aus.

Frau Maria Müller Staub (HANZE University Groningen) und Herr Manuel Schwanda, FH-Dozent im Bachelor Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege, referierten über die Entwicklung der NANDA-I-Pflegediagnose „Gefahr einer perioperativen Hypothermie“ sowie Implikationen einer NANDA-I, NIC und NOC-basierten Pflegediagnostik, welche sie anhand einer Fallstudie sowie beispielhaften Pflegeplanung darlegten.

Aktuelle Praktiken und künftige Perspektiven im Bereich Hypothermievermeidung 

Weitere Vorträge wie beispielsweise die S3-Leitlinie zum perioperativen Temperaturmanagement sowie die Umsetzung dieser auf der viszeral- und thoraxchirurgischen Abteilung am Universitätsspital Zürich rundeten das interessante und lehrreiche Programm zum aktuellen Kenntnisstand sowie aktueller Pflegepraktiken und künftiger Perspektiven im Bereich Hypothermievermeidung ab.

Weiterführende Links:

Jetzt teilen: