Kreativer Sommer

Creative Media Summer School 2016

Creative Media Summer School 2016

Vergangene Woche fand an der FH St. Pölten die 5. Creative Media Summer School statt. Im Zentrum der Sommerakademie für Studierende der FH St. Pölten und anderer Hochschulen standen diesmal künstlerische Praxis, kreative Prozesse und theoretische Reflexionen im Umfeld der kreativen Medientechnologien.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten grundlegende Kenntnisse erwerben oder bestehende Fähigkeiten in Workshops vertiefen. International renommierte Vortragende und Dozenten der FH St. Pölten boten ein qualitativ hochwertiges Programm und aktuelles Wissen.

International besetzte Workshops

Die Workshops widmeten sich den Themen Digital Imaging Techniques (Workshopleiter: Robert Trim, USA), Natural Environments with Maya Paint Effects (Martin Schinzel, Franz Schubert, Marina Kempf, A), Arduino interactive (Christian Munk, A), Telling Stories with Data (Teresa Sposato, Wolfgang Aigner, Mario Zeller, A), Procedural Audio in Animation (Michael Iber, D, Patrick Lechner, A) und Mobile Interaction Design (Eva Potrusil, D).

“Wir können auf fünf interessante und erfolgreiche Summerschools zurückblicken. Externe und interne Teilnehmerinnen und Teilnehmer mischen sich hier zu heterogenen Gruppen, in denen die Menschen mit unterschiedlichem persönlichen Hintergrund und verschiedenen Expertisen zusammenarbeiten und voneinander lernen. Es freut mich sehr, dass wir dieses Jahr auch sieben internationale Studentinnen und Studenten unserer Partnerhochschulen begrüßen konnten“, sagt Franz Fidler, Leiter des Studiengangs Digitale Medientechnologien der FH St. Pölten.

Statements einiger WorkshopleiterInnen

Robert Trim / Digital Image Techniques:

„Mein Workshop beschäftigte sich mit dem Management der digitalen Daten, die im Zuge von Video- und Audioproduktionen entstehen. Diese Video-, Audio- und Bilddateien sind sehr fragil und müssen entsprechend behandelt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht beschädigt werden oder verloren gehen. Mein Kurs zeigte Master-Studierenden, wie sie die Dateien sichern und durch das Anbieten eines technischen Services im Medienfeld eine Karriere starten können.“

Christian Munk / Arduino Interactive:

„Beim Arduino-Interaktive-Workshop zur gleichnamigen Physical-Computing-Plattform, mit der man interaktive Installationen aufbauen kann, gab es interessante Projekte: eingesetzt wurden dabei beispielsweise eine Limbo-Dance-Stange und eine Fotofalle, mit der der Moment, in dem ein Luftballon zerplatzt, fotografisch aufgezeichnet wurde.

Michael Iber / Procedural Audio in Animation:

„Eine Stahlkugel donnert eine Kugelbahn hinunter. Unten angekommen, bringt sie eine Reihe von Dominosteinen zum Fallen. Das ist nur der Anfang der kuriosen Animation einer Kettenreaktion, die vier Studierende – zuweilen mit einem Augenzwinkern – mit einer neuen Tonspur versehen haben. Beim noch recht jungen Verfahren „Procedural Audio“ zur Verklanglichung werden zunächst die akustischen Eigenschaften einer Szene nachgebildet und die so entstandenen Modelle anschließend in Echtzeit ‚musiziert‘.“

Eva Potrusil / Mobile Interaction Design:

„Im Workshop Mobile Interaction Design entwickelten die Studierenden in drei Teams jeweils eine Mobile Applikation von der Idee bis zum visuellen Design. Nach Nutzerinterviews erstellten sie Grobkonzepte, die in Folge mit Rapid Prototyping und Nutzertests iterativ verfeinert und optimiert wurden.“

Im Workshop „Natural Environments with Maya Paint Effects“ wurden Naturumgebungen virtuell gestaltet und modelliert, während im Workshop „Telling Stories with Data“ animierte Infografiken im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft erstellt wurden.

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