Lässt sich Forschungszeit im Feld begrenzen?

Vortrag von Christoph Musik im Rahmen der 9th International Conference on Social Science Methodology der International Sociological Associaton (ISA)

Der Vortrag lieferte in der Session "Current issues in doing ethnographic field work: Limiting the fieldwork time methodologically" einen wichtigen Beitrag zu der Frage, wie man methodologisch die Forschungszeit im Feld begrenzen kann, ohne dabei inhaltliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Es wurde dabei der Forschungsansatz aus dem Trading Cultures Projekt des Instituts für Medienwirtschaft vorgestellt, welcher Content Handelsmessen in drei verschiedenen Medienindustrien (TV, Musik, Buch) in das Zentrum der Analyse stellt. Handelsmessen können dabei als sogenannte field-configuring events (FCEs) angesehen werden, also gesellschaftliche Organisationsformen, die zeitlich und räumlich begrenzt sind, aber auf den breiteren Kontext eines Feldes und dessen vielfältige Dynamiken verweisen. 

Großer Anklang in der Forschungscommunity

Der Vortrag und der Ansatz der Ethnographie von Handelmessen als field-configuring events fanden großen Anklang in der Forschungscommunity und haben auch gezeigt, dass die Forschung am Department auf höchstem internationalen Niveau stattfindet. Die Konferenz des ISA RC33 Forschungsomitees Logic and Methodology findet alle vier Jahre statt.

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