Lektor Eckmayr kommentiert in "Berliner Gazette"

Georg Eckmayr Portrait

Georg Eckmayr ist Lektor im Department Medien und Digitale Technologien und unterrichtet in den Bereichen Medien und Kommunikationswissenschaften.

In der politischen Berichterstattung spielt die Pressefotografie eine wichtige Rolle und muss sich mit ethischen Fragen auseinander setzen. In seinem Kommentar in der Berliner Gazette hat sich Georg Eckmayr mit Fragen wie: „Kann das Zeigen eines toten Kindes gerechtfertigt sein?“ auseinandergesetzt.

Das Bild in den Medien

Konkret beschäftigt er sich mit dem Bild von Aylan, dem kleinen Buben in blauer Hose und rotem T-Shirt, der bei der Flucht ertrunken war. Eckmayrs Kommentar geht nicht nur auf die Frage ein, ob solche Bilder gezeigt werden dürfen, sondern auch was gerade diese Fotografie so besonders macht. Zu guter Letzt geht Eckmyar auf die Omnipräsenz von Bildern durch Smartphone und Co im Alltag ein und kommt zu dem Schluss, dass im Einzelfall abgewogen werden muss ob und wie ein Bild gezeigt wird. „Vielmehr gilt es an einer Ästhetik zu arbeiten, welche entsprechende, respektvolle Bilder ermöglicht. Dies ist letztendlich nicht nur eine Aufgabe für die Medienproduzierenden, sondern auch für das teilnehmende Publikum.“, beendet Eckmayr seinen Kommentar.

Georg Eckmayr unterrichtet seit 2009 an der FH St. Pölten im Bachelor Studiengang Medientechnik und im Master Studiengang Digitale Medientechnologien.  Eckmayr schloss das Studium der Digitalen Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Prof. Weibel ab und forscht als Künstler mit Fokus auf digitale Bildkultur.

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