Masterthesen des ersten Jahrgangs Film, TV & Media

Masterthesen als wichtige Beiträge zu aktuellen Debatten

Alumni des Lehrgangs Film, TV & Media leisten durch die Vielfalt und Qualität ihrer Masterthesen einen wesentlichen Beitrag zu aktuellen Debatten

Geschichten in Bild und Ton erzählen können und sich in der Film- und Fernsehindustrie erfolgreich behaupten – das ist die Motivation der Masterstudierenden im Lehrgang Film, TV & Media. Dafür erwerben sie in vier Semestern das notwendige Grundlagenwissen und praktisches Know-how, vermittelt von Expertinnen und Experten aus der Film- und Medienbranche in praxisnahen Modulen und Workshops.

Die LehrgangsteilnehmerInnen erhalten allerdings nicht nur wertvolle Inputs aus der Branche, sie leisten selbst mit ihrer abschließenden Masterarbeit einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zu aktuellen Fragestellungen aus der Praxis und der Forschung im Bereich Film und TV.

Masterthesen als wichtige Beiträge zu aktuellen Debatten

Die ersten AbsolventInnen des Lehrgangs Film, TV & Media schlossen vor kurzem oder schließen gerade ihre Weiterbildung an der FH St. Pölten ab; ihre Abschlussarbeiten stoßen in der Branche auf großes Interesse, decken sie doch ein breites Spektrum an Themen ab und tragen durch ihre fundierte Auseinandersetzung mit selbst gewählten Forschungsfragen zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen und Problemstellungen bei.

Vielfältiges Themenspektrum

Die Abschlussarbeiten können eine wissenschaftliche Thesis sein oder aus der Kombination eines Bewegtbild-Projektes mit einer wissenschaftlichen Theoriearbeit bestehen. Die Vielfalt der Masterthesen-Themen des ersten Jahrganges wird ersichtlich, wenn man exemplarisch folgende herausgreift:

  • Eine Arbeit widmet sich beispielsweise der Effektivität und Wirkungsweise von Product Placement im Medium Film und diskutiert, ab wann dieses Marketinginstrument von den ZuseherInnen als störend empfunden wird und welchen Nutzen Produktionsunternehmen tatsächlich haben.
  • Mit einer anderen Masterthesis erhält die Branche eine fundierte Einschätzung hinsichtlich der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Facebook-Videos; die Frage, wie genau sich erfolgreiche von nicht erfolgreichen Videos auf Facebook unterscheiden, wird umfangreich und vielschichtig beleuchtet.
  • Spezifischer wird es bei einem weiteren Lehrgangsabsolventen: Nach einer Bestandsaufnahme der derzeitigen Marktkommunikation des österreichischen Golfsports erarbeitete er eine Videomarketing-Kampagne in sozialen Netzwerken für eben diese Branche.
  • Sehr branchenspezifisch, allerdings für Laien weniger leicht verständlich, sind auch die Ergebnisse der Masterarbeit mit dem Titel „LIVE IP – IP statt SDI in der professionellen Liveproduktion“. Christoph Reiermann befasste sich eingehend mit der Debatte zum Thema „Live IP“ und dem Umstieg von SDI und IP in der Medien- und TV-Produktion und befragte relevante Expertinnen und Experten zu ihrer Einschätzung.

Broadcastindustrie im Wandel

Ziel der Masterarbeit von Christoph Reiermann war eine Analyse und Diskussion des möglichen Wechsels von Videotechnik auf Netzwerktechnik zur Signalübertragung in der professionellen Liveproduktion und die damit einhergehenden Konsequenzen für die Broadcastwelt.

Nach einem umfassenden State-of-the-art Report, der die technischen Grundlagen und den aktuellen Entwicklungsstand beinhaltet, werden die Vorteile und Nachteile der traditionellen, auf dem Serial Digital Interface (SDI) basierenden Videotechnik und der neuen, auf dem Internet Protocol (IP) basierenden Netzwerktechnik gegenübergestellt. Weiters werden Chancen und Herausforderungen, die mit dem Umstieg auf die neue Technologie einhergehen, untersucht.

Nationale und internationale Expertinnen und Experten aus dem Entwicklungsbereich, dem Distributionsbereich und dem Anwenderbereich wurden im Zuge der weiteren Forschung zu den beiden Techniken befragt. Die Diskussion der Ergebnisse der mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewerteten Experteninterviews sowie ein Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen bilden den empirischen Teil der Masterarbeit.

Die gewonnenen Erkenntnisse, so Rosa von Suess, wissenschaftliche Leiterin des Lehrgangs Film, TV & Media, seien für die Branche von großer Relevanz und würden zum aktuellen Diskurs einen wesentlichen Beitrag leisten.

 

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