Maximilian Zirkowitsch über Radikalisierung, Terror und Gewalt

Maximilian Zirkowitsch

Im Rahmen einer öffentlichen Lehrveranstaltung diskutiere der Satiriker und Sozialarbeiter Maximilian Zirkowitsch mit Studierenden Probleme und Lösungsansätze.

SozialarbeiterInnen haben in ihrer täglichen Arbeit zunehmend mit radikalisierten Menschen zu tun. Unter dem Titel "Radikalisierung, Terror und Gewalt: was denken und was tun?" diskutierte Maximilian Zirkowitsch, MA mit Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung selbstorganisiertes Lernen über Erfahrungen des Umgangs mit radikalisierten KlientInnen in der Praxis der Sozialarbeit.

"Für Studierende der Sozialen Arbeit ist es wichtig, eine Haltung gegenüber Phänomenen wie dem radikalen Islam anzunehmen", so Lehrveranstaltungsleiterin FH-Prof.in DSA Mag.a Gertraud Pantucek. SozialarbeiterInnen müssten in der Lage sein, sensible Themen zu reflektieren und in der Praxis Lösungen im Umgang mit radikalisierten Personen zu finden.

Sozialarbeiter und Satiriker

Zirkowitsch ist selbst Absolvent der Studiengänge Soziale Arbeit an der FH St. Pölten. Er arbeitet als Flüchtlingsberater und Zivilcouragetrainer. Er schreibt, liest und moderiert Satiren, Kabaretts und Literaturveranstaltungen. Vorträge und Workshops zu Rechtsextremismus, JungwählerInnenverhalten, Migrationstheorien und Asylregimen, Zivil- und Präsenzdienst, Datenauswertung vor der Hintergrund nationalsozialistischer Verfolgung. Er mag Waldmeistergeschmack, postkoloniale Theorien und Lokale mit Aschenbechern. Gegenwärtig arbeitet er mit der Satiregruppe HYDRA am neunten Buch.

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