Mechanische Reanimationshilfen als Allheilmittel?

Stefan Rottensteiner, FH St. Pölten, Andreas Ripper, Fa. Zoll, Michael Täufinger, Fa. Koloszar Medizintechnik.

FH-Dozent Stefan Rottensteiner gab in Wien einen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Bereich der prolongierten Reanimation.

Mittlerweile fast nicht mehr wegzudenken sind die regelmäßig stattfindenden Fortbildungsveranstaltungen von Medical Education, kurz MedEc, in Wien.

Vor über 100 interessierten ZuhörerInnen aus den Bereichen Notfallversorgung, Rettungsdienst, Pflege und Medizin präsentierte FH-Dozent Stefan Rottensteiner – Bachelor Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege und Lehrgang Präklinische Versorgung und Pflege – auf Einladung der Firma Koloszar Medizintechnik die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Bereich der unterstützen Herz-Kreislauf Wiederbelebung.

Präsentation und Diskussion mechanischer Reanimationshilfen

Unter dem Titel „(Un)Sinn mechanischer Reanimationshilfen“ wurden die auf dem Österreichischen Markt derzeit gängigsten Geräte beleuchtet und aktuelle Studienergebnisse diskutiert.

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die TeilnehmerInnen verschiedene Geräte bei einem Hands-on-Training selbst ausprobieren sowie Vor- und Nachteile mit Produktspezialisten erörtern.
Das Interesse der ZuhörerInnen war entsprechend groß, da das Thema der mechanischen Reanimationshilfen wie z.B.: LUCAS III® oder AutoPulse® international derzeit heiß diskutiert wird.

Das Fazit des Vortrages: Mechanische Reanimationshilfen sind für Standardsituationen nicht zu empfehlen, spielen aber ihre gesamte Stärke in definierten Spezialsituationen unumstritten aus.

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