Medientechnik in Archäologie und Industrie

Interview zum Projekt „3D-Pitoti“ mit Markus Seidl

Interview zum Projekt „3D-Pitoti“ mit Markus Seidl

Das EU-Projekt „3D-Pitoti “ untersuchte in Norditalien prähistorische Felsgravuren mit moderner Medientechnik. Dabei wurden Verfahren für 3D-Scans und die automatische Analyse der Daten weiterentwickelt. Diese Techniken könnten in Zukunft auch in der Industrie eingesetzt werden.

Vom Stein zur Industrie

Im norditalienischen Tal Valcamonica haben Menschen prähistorischer Kulturen mehr als 50.000 Bilder, sogenannte Pitoti, in den Fels gemeißelt. Das EU-Projekt 3D-Pitoti erfasste in den letzten drei Jahren den Stand der Gravuren und machte diese mit moderner Medientechnik für ein breites Publikum zugänglich. Der Einsatz von 3D-Kameras, Drohnen und neuen Analysemethoden erleichterte zudem Archäologinnen und Archäologen ihre Arbeit.

Die 3D-Technik könnte auch in der Industrie eingesetzt werden: So könnten zum Beispiel an gefrästen Oberflächen feine Krater und Risse erkannt werden. Solche möglichen Anwendungen sind ein Beispiel für den Einsatz moderner Medientechnik in der sogenannten „Industrie 4.0“.

Vor Kurzem war Markus Seidl, Leiter des Instituts für Creative\Media/Technologies (IC\M/T) und Projektleiter für „3D-Pitoti “ an der FH St. Pölten, zu Gast auf einen „Campus Talk“ im Campus & City Radio 94.4.

Interview zum Nachhören

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