Mit Huawei Technologies nach China

Media- und Kommunikationsberatung Studentin Maria Giannaki durfte als eine der GewinnerInnen des "Seeds for the future" Wettbewerbs Huawei Technologies in China besuchen.

Studentin der Media- und Kommunikationsberatung auf zweiwöchiger Bildungsreise

Die Fachhochschule St. Pölten ist seit Jahresanfang Kooperationspartnerin von Huawei Technologies im Rahmen des Studierendenwettbewerbs „Seeds for the Future“. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Gesellschaft und den Umgang mit IKT-Technologien zu fördern sowie den kulturellen Austausch zwischen Österreich und China zu verbessern.

Kürzlich wurden die zehn GewinnerInnen des Wettbewerbs im Rahmen eines Festakts im Wiener Rathaus gekürt – darunter auch Maria Giannaki, Studentin im Master Media- und Kommunikationsberatung. Für die SiegerInnen ging es nun nach China, wo sie verschiedene Städte wie Peking, Shenzhen und Hongkong besichtigten sowie verschiedene Fachbereiche der Huawei-Zentrale kennenlernen und an Schulungen, Trainings und einem Chinesisch-Sprachkurs teilnehmen durften.

Ankunft in Peking

Für die zehn Studierenden der FH St. Pölten, der TU Wien, FH Joanneum und FH Hagenberg startete die zweiwöchige Bildungsreise des diesjährigen Studierendenprogramm Seeds for the Future am Vienna International Airport. Nach einem neunstündigen Flug wurden die StudentInnen von ihrer Reisebegleiterin in Empfang genommen und zum ersten Stopp, dem Sommerpalast, geführt. Hier zogen sich früher der Kaiser und seine Familie zurück und genossen die prachtvollen Gärten und Wiesen.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung der Chinesischen Mauer und der Verbotenen Stadt am Programm. Der Name entstand zu Zeiten des Kaiserreichs, denn dem einfachen Volk war damals der Zutritt verwehrt. Im Anschluss durften die Studierenden eine chinesische Tee-Zeremonie miterleben und ein kulinarisches Highlight genießen: Original Peking-Ente in Peking.

Besuch der Beijing Language and Culture University

Am Tag darauf verbrachten die Studierenden ihren ersten Tag an der BLCU und waren sofort begeistert von der grünen Pracht des Unicampus. Neben den Vorlesungsgebäuden befinden sich außerdem eine Mensa, ein Restaurant, ein Minimarket und ein Bookstore auf dem Gelände.

 Im Rahmen des Unterrichts erhielt die Gruppe spannende Einblicke in die chinesische Kultur und durfte neben dem Chinesischkurs auch an einem Kalligraphie Workshop teilnehmen. Die chinesischen Schriftzeichen und die Kunst der chinesischen Kalligraphie sind bereits über 2000 Jahre alt. Im Rahmen eines attraktiven Abendprogramms besuchten die Studierenden auch eine Kung-Fu Show im Theater.

Am letzten Tag an der BLCU bekamen die Studierenden nach erfolgreicher Absolvierung der Abschlussprüfung bei der Closing Ceremony ihre Zertifikate überreicht. Den Abend ließen sie verdienterweise in der Stadt Peking ausklingen, wo sie einige Live Performances der „Stars von morgen“ miterleben durften.

Kennenlernen der Österreichischen Botschaft

Weiters besuchten die TeilnehmerInnen die österreichische Botschaft, im Rahmen dessen sie einiges über österreichische Kulturprogramme in China erfuhren. Danach stand eine Besichtigung der Außenstelle der WKO in Peking am Programm, im Zuge dessen die Aufgaben eines Wirtschaftsdelegierten und die österreich-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen thematisiert wurden.

In weiterer Folge ging es für die Studierenden nach Shenzhen, wo sie den Huawei Campus besuchten sowie eine Einführung in die verschiedenen Geschäftseinheiten von Huawei Technologies erhielten. Im Zuge dessen erfuhren die BesucherInnen, dass die Mobilgeräte von Huawei nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes ausmachen, der aber stark wachsend ist. Das eigentliche Geschäft von Huawei befasst sich mit der Netzwerkinfrastruktur.

Am nächsten Morgen durften die Studierenden ein Werk von Huawei besichtigen. In der Produktionsstraße werden BTS-Module hergestellt, welche wichtig sind, um Mobilfunksignale zu empfangen und zu senden. Nach den interessanten Einblicken in der Fabrik ging es im Anschluss zum Shopping ins Luohu Commercial Center.

Am letzten Tag in Shezen besuchten die TeilnehmerInnen den Strand von Yantian sowie das Cultural Village, wo sie vieles über die rund 50 verschiedenen Kulturen Chinas lernten und die detailgetreue Miniaturnachbildung des Landes bestaunten.

Besuch des Huawei Trainingscenters

In der zweiten Woche der Reise stand für die Studierenden das Kennenlernen des Huawei Trainingscenters am Programm. Hier erfuhren sie mehr über Produkte und Technologien und durften auch praktische Aufgaben absolvieren.

So besuchten die TeilnehmerInnen neben den Netzwerktechnik- und Produktschulungen auch die riesigen Exhibition-Halls auf dem Huawei Campus. Denn Huawei arbeitet ständig an neuen Technologien, um den Alltag einfacher und sicherer zu gestalten. Bis heute wurden Huawei Technologies über 30.000 Patente erteilt. Die Innovationen reichen von Safe City Konzepten bis hin zu Videokonferenzsystemen.

Am Donnerstag fand die Closing Ceremony statt, bei der die Studierenden gemeinsam mit den Gästen aus Uganda ein Abschlussessen bei chinesischer Musik genießen duften. Bei einer anschließenden traditionellen Tee-Zeremonie ließen sie die schöne und erfahrungsreiche Woche in Shenzhen noch einmal Revue passieren.

Last but not least: Hong Kong

Last but not least erreichten die Studierenden die dritte und letzte Reisestation Hong Kong.

Im Rahmen dessen wurde ein abwechslungsreiches Programm absolviert, bei dem unter anderem die Sky Terrace auf dem Victoria Peak besucht wurde. Danach ging es für die Studierenden mit der Seilbahn hoch hinaus zum Tian Tan Buddha. Mit seinen stolzen 34 Metern ist er der größte sitzende Buddha der Welt. Am Fuße des Buddhas besichtigten die StudentInnen noch das Po LIn Monastery mit der beeindruckenden Grand Hall of Ten Thousand Buddhas.

 „Wir haben viel erlebt und noch viel mehr gelernt. Das Reich der Mitte ist definitiv eine Reise wert und Huawei Technologies eines der interessantesten Unternehmen Chinas“, resümiert Maria Giannaki

下次见 [Xiàcìjiàn] - Bis zum nächsten Mal!

 

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