Multimedial und auf Augenhöhe

Porträt Barbara Lüneburg

Das Projekt „TransCoding“ bietet Kunst zum Mitmachen. Wie das funktioniert, erklärt Projektleiterin Barbara Lüneburg im Interview.

Das Projekt „TransCoding“ der FH St. Pölten erforscht und fördert Partizipation in der Kunst. Über den Blog what-ifblog.net animiert das Kunstteam von „TransCoding“ Menschen, künstlerische Beiträge zum Thema „Identität“ zu gestalten und sie auf den Online- und Social Media-Kanälen des Projekts zu teilen und zu diskutieren.

Texte, Fotos und Sounds der Community werden anschließend in Kunstwerke wie zum Beispiel eine Multimediashow für Violine, Live-Elektronik und Live-Video integriert. Weiters ist eine audiovisuelle Installation geplant, die künstlerische, wissenschaftliche und Community-Beiträge reflektiert und diese mit Hilfe von Augmented Reality zu einem interaktiven Kunsterlebnis zusammenführt.

Partizipation über soziokulturelle Grenzen hinweg

Dadurch ermöglicht das Forschungsteam der FH St. Pölten über soziokulturelle Grenzen hinweg direkte Partizipation an Kunst und dem damit verbundenen gesellschaftlichen Diskurs. Hauptzielgruppe ist ein bislang für zeitgenössische Kunst kaum oder nicht erreichbares junges Publikum. Ziel von „TransCoding“ ist ein Treffen kreativer Menschen auf gleicher Ebene als Alternative zu einer „Intellektuellen-Kunst“. Im Projekt wird untersucht, wie eine dementsprechende Community aufgebaut werden kann.

Am 07.10.2014 war Barbara Lüneburg, Leiterin des Projekts, Künstlerin und Researcher am IC\M/T – Institut für Creative\Media/ Technologies der FH St. Pölten, zu Gast bei Anna Michalski in der Sendung Campus Talk im Campus & City Radio 94.4. Im Folgenden das Interview zum Nachhören:

Mit „TransCoding“ und der FH St. Pölten ist erstmals eine Fachhochschule an der Programmschiene PEEK (Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste) des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) beteiligt.

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