nach.geforscht: Anna-Maria Raberger

Anna-Maria Raberger

Physiotherapeutin und Sportwissenschaftlerin im Porträt

In der Serie nach.geforscht stellen wir Forscherinnen und Forscher der FH St. Pölten vor. Diesmal: Anna-Maria Raberger, Dozentin am Department Gesundheit.

Neugier heißt für mich …

… Fragen zu stellen und das Bestreben, diese zu beantworten.

Ich forsche, weil …

… es noch viele Fragen zu beantworten gibt bzw. immer neue Fragestellungen hinzukommen. Im Besonderen interessiert mich das Verständnis für die menschliche Bewegung und für zugrundeliegende Prozesse, die in unserem Gehirn ablaufen. Beispiele hierfür sind u. a., wie der Sehsinn unser Bewegungsverhalten im Alltag beeinflusst oder welche Anweisungen hilfreich sind, um das (Wieder-)Erlernen von Bewegungen zu unterstützen. Durch dieses Wissen können motorische Lernprozesse gefördert, der Entstehung gesundheitlicher Problemstellungen frühzeitig entgegengewirkt und physiotherapeutische Behandlungsansätze optimiert werden.

Die nächsten 20 Jahre unserer Gesellschaft werden geprägt sein von … 

… einerseits demographischen Problemstellungen (wie z. B. der steigenden Lebenserwartung) und andererseits der Zunahme an Zivilisationskrankheiten, die auf unseren Lebensstil zurückzuführen sind, wie u. a. die Österreichische Gesundheitsbefragung 2014 ergeben hat. Dem gegenüber stehen das stetig wachsende Fachwissen und der technische Fortschritt, die uns ein breites Handlungsspektrum ermöglichen. Für unser Tätigkeitsfeld stellt sich die Herausforderung, eine Balance zwischen diesen beiden Strömungen zu finden – das Ziel sollte eine weitreichend effiziente, sowie individualisierte Betreuung im Gesundheitsbereich sein. 

 

Zur Person

Die Physiotherapeutin und Sportwissenschaftlerin Anna-Maria Raberger ist Dozentin am Department Gesundheit der FH St. Pölten. Schwerpunkte ihrer Forschung sind neben Physiotherapie und Digital Healthcare die Themen motorisches Lernen, Trainingswissenschaften, Anatomie, Bewegungswissenschaften, Biomechanik und Eye-Tracking.

 

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