nach.geforscht: Astrid Ebner-Zarl

Astrid Ebner-Zarl

Medienwissenschaftlerin und Genderforscherin im Porträt

In der Serie nach.geforscht stellen wir Forscherinnen und Forscher der FH St. Pölten vor. Diesmal: Astrid Ebner-Zarl, Researcherin am Institut für Medienwirtschaft der Fachhochschule St. Pölten.

Neugier heißt für mich …

... sich nicht mit den einfachen Erklärungen zufrieden zu geben, sondern unter die Oberfläche zu schauen, wachsam zu sein, auch kleine Veränderungen wahrzunehmen. Aus diesem Grund fasziniert mich die soziologische Forschung, weil sie genau das ermöglicht.

Ich forsche, weil …

... Forschung neues Wissen generiert und dadurch zur Weiterentwicklung beiträgt – sowohl gesellschaftlich als auch persönlich. Ich kann als Forscherin mit meinem Tun einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, und ich entwickle mich auch selbst dabei weiter, weil Forschen immer auch bedeutet Neues zu lernen und zu erfahren. Forschen ermöglicht mir, mich in eine Materie zu vertiefen, und es macht mir Spaß, Dinge zu analysieren, zu hinterfragen und mir die größeren Zusammenhänge dahinter zu erschließen. Und nicht zuletzt macht es Freude, neue Erkenntnisse dann auch in der Lehre an die Studierenden weiterzugeben.

Die nächsten 20 Jahre unserer Gesellschaft werden geprägt sein von …

... fortgesetzter Digitalisierung aller Lebensbereiche und Beschleunigung. Gerade im Bereich der Medien und der Technologien erleben wir bereits jetzt tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen in relativ kurzer Zeit.

Umso wichtiger ist es, auch die potentiellen Auswirkungen neuer Entwicklungen auf die Gesellschaftsmitglieder und deren Lebensbedingungen im Blick zu behalten – im positiven wie im negativen Sinne. Neue mediale Technologien können einerseits Chancen, erweiterte Handlungsspielräume und innovative Problemlösungen mit sich bringen, andererseits aber auch Risiken, Gefährdungen und neue Problemlagen. Nicht nur, aber im Besonderen betrifft dies auch die Rahmenbedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, denn sie sind eine besonders medienaffine Bevölkerungsgruppe und meist „Early Adopters“ neuer Technologien. Die Sozialwissenschaften haben hier eine hohe Bedeutung, da sie gesellschaftliche Phänomene systematisch beschreiben, ihre Ursachen und Auswirkungen beforschen und dadurch auch Problemlagen aufzeigen und in den allgemeinen Diskurs bringen können.  

Zur Person

Mag. Mag. (FH) Astrid Ebner-Zarl forscht am Institut für Medienwirtschaft der FH St. Pölten zu den Themen Medien, Jugend und Gender. Sie studierte Medienmanagement an der FH St. Pölten, Soziologie mit dem Schwerpunkt Gender Studies an der Johannes Kepler Universität Linz und schreibt derzeit ihre Dissertation im Fach Soziologie an der Johannes Kepler Universität Linz.

Mehr zur Forschung an der FH St. Pölten

 

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