nach.geforscht: Ernst Piller

Ernst Piller

Leiter des Instituts für IT Sicherheitsforschung im Porträt

In der Serie nach.geforscht stellen wir Forscherinnen und Forscher der FH St. Pölten vor. Diesmal: Ernst Piller, Leiter des Instituts für IT Sicherheitsforschung.

Neugier heißt für mich …

Neues zu erfahren, Verborgenes kennenzulernen, Offenheit für Neues und Anderes und ständiges Hinterfragen von Vorhandenem. 

Ich forsche, weil …

... ich gerne in der Zukunft lebe und neues Wissen schaffe, meiner Kreativität freien Lauf lassen kann und ich positive Beiträge zur Zukunft leisten und die Zukunft mitgestalten kann.

Für mich bringt Forschung auch wichtige Beiträge für die Lehre und stellt einen wesentlichen Erfolgsmotor dar. 

Die nächsten 20 Jahre unserer Gesellschaft werden geprägt sein von …

... einer fortgesetzten Digitalisierung und Technisierung aller unserer Lebensbereiche, einer Alterung der Menschen und Umweltveränderungen, die tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen zur Folge haben. Dabei spielen im Technikumfeld unter anderem Daten, künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, 3D-Druck und Sicherheit eine große Rolle. Der rasche Fortschritt führt auch zu enormen Herausforderungen in der Ausbildung von der Volksschule bis zur FH/Universität. Durch die Digitalisierung, globale Vernetzung, Miniaturisierung und fehlerhafte Software entstehen auch enorme Sicherheitsprobleme, die zum Teil direkt mein Fachgebiet, die IT-Security, betreffen.

Zur Person

Ernst Piller ist an der FH St. Pölten Professor für IT Security und baute das Institut für IT Sicherheitsforschung auf, das er auch seit neun Jahren leitet. Er ist zudem Mitglied des Kollegiums an der FH St. Pölten, Univ.-Doz. an der Technischen Universität Wien und Gerichtssachverständiger. Davor war er Vorstand eines deutschen Industrieunternehmens, Geschäftsführer eines Tochterunternehmens der Österreichischen Nationalbank, IT-Sicherheitsberater und unter anderem Entwicklungsleiter in der Privatwirtschaft sowie Assistent an der TU Wien. Piller studierte an der TU Graz Informations- und Datenverarbeitung. 

 

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