nach.geforscht: Franziska Bruckner

Franziska Bruckner

Künstlerin, Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin im Porträt

In der Serie nach.geforscht stellen wir Forscherinnen und Forscher der FH St. Pölten vor. Diesmal: Franziska Bruckner, Leiterin der Forschungsgruppe Media Creation am Institut für Creative\Media/Technologies der Fachhochschule St. Pölten.

Neugier heißt für mich …

… offen zu sein für Dinge, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen: seien es intermediale Schnittstellen oder wissenschaftliche Zugänge. Durch das Zusammenfügen dieser heterogenen Elemente und der dazugehörigen Diskussion entwickeln sich nicht nur neue Blickwinkel auf vermeintlich Feststehendes, sondern auch kreative Initialzündungen, die in spannende Projekte münden.

Ich forsche, weil …

… ich gerne kreiere. Der Aspekt des Schaffensprozesses ist in der Wissenschaft ebenso wichtig wie der eigentliche Wissensgewinn. Innovative Erkenntnisse auf Papier oder anderen medialen Kanälen in eine neue Form zu gießen und diese Interessierten näher zu bringen, ist mein Antrieb.

Die nächsten 20 Jahre unserer Gesellschaft werden geprägt sein von …

… Veränderungen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Forschung, denn hier werden technologische Errungenschaften entwickelt, kontextualisiert und evaluiert. Wichtig ist dabei den Menschen nicht aus den Augen zu verlieren und z. B. die technologischen und medialen Kompetenzen unserer Zeitgenossen so zu schulen, dass sie mit neuen Technologien verantwortungsvoll umgehen können.

Zur Person

Franziska Bruckner studierte Malerei und Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst in Wien und promovierte 2017 am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Seit November 2017 leitet sie die Forschungsgruppe Media Creation an der FH St. Pölten. Sie war zuvor als Dozentin an verschiedenen Hochschulen in Österreich und Deutschland tätig und arbeitete unter anderem als Kuratorin für das Dokumentar- und Animationsfilmfestival DOK Leipzig.

 

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