Neuer Studiengang: Gesundheits- und Krankenpflege*

Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter und NÖGUS-Vorsitzender Dipl.-Ing. Gernot Kohl, MSc, Geschäftsführer FH St. Pölten

Im Rahmen eines Pressegespräches wurde heute der neue Studiengang vorgestellt.

„Der neue Studiengang an der FH St. Pölten ist österreichweit einzigartig. Die Absolventen sind Pflegeexperten im gehobenen Dienst und Notfallsanitäter zugleich. Durch fundierte Kompetenzen in beiden Bereichen, sichern sie die qualitativ hochwertige Betreuung des Patienten und vor allem rasche und qualifizierte Hilfe im Notfall“, so Landeshauptmann-Stellvertreter und NÖGUS-Vorsitzender Mag. Wolfgang Sobotka.

Das Gesundheitswesen unterliegt einem grundlegenden Wandel, der unter anderem neue Rollenverteilungen und Aufgabenfelder im Gesundheitssystem mit sich bringt. Vor diesem Hintergrund bietet die FH St. Pölten ab dem Wintersemester 2015 den neuen Studiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“* mit den Schwerpunkten präklinische Versorgung, medizinische Aspekte der Gesundheits- und Krankenpflege, Primärversorgung und Hauskrankenpflege an. Das Bachelorstudium verknüpft die Kompetenzen zweier Gesundheitsberufe gemäß dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz und dem Sanitätergesetz. Es werden Befähigungen vermittelt, um einerseits Tätigkeiten des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege auszuüben und andererseits Aufgaben in der präklinischen Versorgung übernehmen zu können.

„Die Absolventen können in sehr vielen Bereichen der Gesundheits- und Krankenversorgung tätig werden. Die Berufsfelder reichen von der Gesundheitsvorsorge und Prävention, über Sanitätshilfe und Rettungsdienst bis hin zur Akutbetreuung in den Kliniken, zur häuslichen Pflege und zur Versorgung in Langzeiteinrichtungen“, so Dipl.-Ing. Gernot Kohl, MSc, Geschäftsführer der FH St. Pölten.

Der Studiengang bereitet auch auf wichtige Zukunftsfelder im Rahmen der Zielsteuerung Gesundheit vor. „Absolventen können in Zukunft auch in Primärversorgungszentren oder für telefon- und webbasierte Erstkontakt- und Beratungsservices tätig sein und die Patienten an die richtige Stelle im Gesundheitssystem lenken“, ergänzt Landeshauptmann-Stellvertreter und NÖGUS-Vorsitzender Mag. Wolfgang Sobotka.

„Pflege ist die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen. In Niederösterreich arbeiten rund 22.000 Personen in den NÖ Kliniken und Landespflegeheimen sowie Einrichtungen wie sozialmedizinische Dienste im Pflegebereich. Aktuell fördert der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds rund 570 Ausbildungsplätze für die allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege an den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen und an den Fachhochschulen in Krems und Wr. Neustadt. Mit dem neuen Studiengang an der FH St. Pölten unterstützen wir die Professionalisierung der Pflege, um die Qualität in der Gesundheitsversorgung weiter zu steigern und Karrieremöglichkeiten im Pflegebereich zu schaffen. Und das kommt sowohl den Pflegepersonen als auch den Patienten zugute“, ist Sobotka überzeugt..

Weitere Informationen

* Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

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