Österreichischer Soziologie-Kongress

Dr. Christoph Musik

Das Österreichische Institut für Medienwirtschaft war mit einem Vortrag von Christoph Musik vertreten.

Die Globalisierung und die rasch voranschreitende europäische Integration haben die Bedingungen für eine regional/national organisierte Soziologie nachhaltig verändert. Dies stellt auch die Soziologie in Österreich vor eine Reihe von Herausforderungen, die in ihren vielfältigen Facetten einer Reflexion unterzogen werden sollen. Der ÖGS-Kongress von 1. bis 3. Oktober 2015 in Innsbruck wurde als Forum herangezogen, um die Folgen der internationalen Verflechtung für die Soziologie in Österreich auf verschiedenen Ebenen zu diskutieren.

Wie kulturelle Globalisierung passiert

Auch das Österreichische Institut für Medienwirtschaft war mit einem Beitrag vertreten. So erläuterte Dr. Christoph Musik in seinem Vortrag „Wie kulturelle Globalisierung passiert. Methodische Überlegungen einer Ethnographie von Content Handelsmessen“ das Forschungsdesign des Projekts „Trading Cultures“, welches die global agierenden ZwischenhändlerInnen und ihre Arbeit auf und im Umfeld von Content Handelsmessen in den Fokus stellt.

Mithilfe von ethnographischen Forschungsmethoden, vor allem Teilnehmender-Beobachtung, werden jährlich stattfindende internationale Handelsmessen in drei unterschiedlichen Bereichen der Kulturindustrie (TV, Musik und Buch) vergleichend analysiert. Dieser Ansatz scheint vielversprechend, um das Globale und Lokale in einer gemeinsamen Perspektive erfassen zu können und um empirisch aufzuzeigen, wie kulturelle Globalisierung in konkreten Handelsroutinen auf Messen passiert.

Weitere Informationen zum Projekt „Trading Cultures“

Weitere Informationen zum Österreichischen Soziologie-Kongress

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